Harley Davidson

August 17th, 2010

Auf der Wunschliste beim Motorrad-Kauf steht ein Name ganz oben: Harley Davidson!

Harley Davidson ist eine wahre Ikone der Motorradlandschaft. Das Unternehmen wurde dabei bereits 1903 gegründet und expandierte von da an, abgesehen von einer Krise, konstant. Heute zeichnet sich das Unternehmen Harley Davidson, unter der Leitung von Keith E. Wandell, durch einen Jahresumsatz von circa 5,6 Milliarden US $ und eine Mitarbeiterschaft von nahezu 10.000 aus. Den früheren Grundprinzipien ist das Unternehmen trotz dieser Expansion treu geblieben. So wird sich auch heutzutage produktionstechnisch ausschließlich auf Motorräder und Motorradzubehör spezialisiert. Jedoch nimmt in den letzten Jahren auch das Angebot seitens Finanzdienstleistungen durch Harley Davidson zu, weshalb neben der Produktion auch Dienstleistungen eine wichtig werdende Stütze dieses Unternehmens sind. Doch wie verliefen überhaupt die Anfangsjahre und welche Bauarten machten die Harley Davidson Reihe zu der Legende, die sie heute ist?

Angefangen hat das Ganze in einer kleinen Halle in Milwaukee, in welcher die drei Harley Brüder Anfang des 20.Jahrhunderts an den ersten eigenen Motorrädern bastelten. In den Folgejahren beschlossen die Brüder daraufhin, ein eigenes Unternehmen zu gründen, das als die fünfälteste Motorradmarke der Welt in die Geschichte eingehen sollte. Bereits während der Gründungsjahre setzte Harley Davidson Prinzipien, welchen das Unternehmen bis heute treu geblieben ist. So sollten vor allem einfache und robuste Motorräder gebaut werden, die eine hohe Alltagstauglichkeit aufweisen. Bei den ersten Maschinen handelte es sich um Einzylinder, die das Hinterrad direkt über einen Riemen antrieben. Dieses System wurde im Laufe der Jahrzehnte natürlich überarbeitet. So kam im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts der erste V2 Motor zum Einsatz und der sogenannte Knucklehead Motor in den 1930ern. Auch in den Folgejahrzehnten blieb die Harley Davidson die Definition eines starken und zuverlässigen Motorrads. Jedoch sollte es in den 70ern zu einer Krise kommen, die als das sogenannte AMF Debakel in die Geschichte eingehen sollte. Während dieser Zeit weitete sich die Konkurrenz auf dem europäischen und asiatischen Markt aus. Des Weiteren wich die Unternehmensleitung ein Stück weit von klassischen Modellen ab und probierte sich in anderen Motorradvarianten, welche weder eine positive Resonanz erzeugten noch in das Bild der Marke passten. Aber auch der Gang an die Börse, der zunächst gewinnversprechend war, erwies sich als ein riskantes Unternehmen, bei welchem der Familie Davidson nur knapp die Sicherung der Aktienmehrheit gelang. All diese Konfliktfelder konnten erst in den 80er Jahren bekämpft werden. So kam es beispielsweise zu neuen Marketingstrategien, einer Rückbesinnung der Produktpalette auf alte Werte und der Modernisierung der Produktionsstätten und Vertriebswege. So gelang Harley Davidson wieder ein sicherer Stand in der Motorradlandschaft, wobei heutzutage auf die fünf Baureihen Sportster, Dyna, Softail, VRSC und Touring gesetzt wird.

Piaggio

August 17th, 2010

Piaggio, ein Hersteller von zwei- bis vierrädrigen Gefährten mit Unternehmenssitz in Pontedera in Italien, ist vor allem bekannt geworden durch die Vespa. Aber auch das Rollermobil, Ape, und der kleine Transporter, Porter, stammen aus dem von Rinaldo Piaggio im Jahr 1884 gegründeten Unternehmen, das heute einen Jahresumsatz von über 1,5 Milliarden Euro hat und sein Zugpferd, die Vespa, nun neuerdings auch in China beliebt machen will. Aprilia, Laverda, Derbi, Moto Guzzi und Gilera gehören ebenfalls seit einiger Zeit zum Konzern. Und das Tochterunternehmen, Piaggio Aero Industries, hat sich seit dem ersten Weltkrieg bereits auf den Bau von Flugzeugen spezialisiert.

Weil das Familienunternehmen sich erst dem Schiff- und dann dem Eisenbahnwagenbau gewidmet hatte sowie später auch eben der Luftfahrt, konnte Piaggio vor allem während des Ersten Weltkrieges viel Geld machen. Während des Zweiten Weltkrieges und nachdem Enrice Piaggio das Unternehmen seines Vaters übernommen hatte, spezialisierte der sich aber auf den Bau von Transportmitteln für die Straße; und zwar kleine Transportmittel für Jedermann. Und daraus entstand am Ende die Idee für die Vespa, die 1946 vorgestellt wurde. Dieser kleine Motorroller stand für Mobilität, Innovation und Design aufgrund der selbsttragenden Karosserie. Die Vespa wurde schnell zum beliebten Fahrzeug in Italien. Und noch heute ist der Roller ein begehrtes Kultobjekt. Aber nicht nur die Vespa, denn nur zwei Jahre später folgte die Ape, ein dreirädriger Kleintransporter, der ebenfalls bereits Kultstatus besitzt unter den Liebhabern. Außerdem folgten 1957 die Vespa 400; ein Kleinwagen, dessen Produktion aber schon 1961 wieder eingestellt wurde, und der Porter in verschiedenen Bauformen, den Piaggio seit 2002 unter eigenem Namen baut, von 1992 bis 2002 aber unter dem Namen Hijet für Daihatsu gebaut wurde.

Noch immer ist Piaggio Marktführer in Europa auf dem Gebiet des Rollerbaus. Und obwohl die Vespa zwischenzeitlich zu wünschen übrig ließ, was Umweltverträglichkeit und auch das Design anging, ist der Roller nach Modernisierungen noch immer unangefochten die Nummer Eins, wenn es um Beliebtheit und Fahrspaß geht. Fahrspaß und vor allem auch Sicherheit garantiert Piaggio seit 2006 auch mit dem sogenannten MP3; einem dreirädrigem Roller mit einem Rad hinten und zwei Rädern vorne. Wieder waren die Idee und das Design von Piaggio also revolutionär, wie einst bei der Vespa, die auch heute noch gebaut wird und immer wieder mit neuen Modellen besticht. Und auch die Ape punktet mit dem neuen Designkonzept von 2008 wieder vermehrt bei den Fahr- und Transportfreunden.

Smart

August 17th, 2010

Die Automobilmarke Smart, bekannt für ihre charakteristischen kleinen PKWs, ist eine Marke der Daimler AG. Die Kleinstwagen richten sich an Menschen, die keine großen Strecken zu bewältigen haben und trotzdem stilvoll unterwegs sein wollen. Seine kompakten Größe und sein geringer Verbrauch waren die Tipps zum Autoverkauf: Man musste nicht lange nach Verkaufsargumenten suchen, Größe und Verbrauch sprachen für sich.

Neben dem Archetyp der Marke, dem Smart Fortwo, gibt es noch etliche weitere Modelle und Ausführungen.

Geschichte und Entwicklung der Marke
Die Geschichte des Smart beginnt in den 1980ern, als erstmals die Idee aufkam, einen Kleinstwagen unterhalb der VW Polo-Klasse zu kreieren. Zeitschriften und Hochschulen beschäftigten sich bald darauf mit der Entwicklung von konkreten Ideen.
Die Idee des Smarts wurde letztendlich aber von Nicolas G. Hayek entworfen, der gleichzeitig Gründer der Swatch-Gruppe ist. Er stellte sich ein flexibles, wandlungsfähiges, vor allem aber spritsparendes Auto vor, das zwar günstig sein, aber trotzdem stilistische Ansprüche erfüllen sollte. Im Jahre 1994 gründete Hayek das Projekt als Tochtergesellschaft von Daimler-Benz. Hayek stieg noch während der Entwicklung des Archetyps Smart Fortwo aus, damals noch als City Coupé bekannt. Im September 2002 benannte sich das Projekt schließlich um und nannte sich fortan Smart GmbH.
Im Jahre 2006 wurde die Smart GmbH wieder aufgelöst, die Mitarbeiter wurden in die DaimlerChrysler-Organisation integriert.

Die Smart-Modelle
Der Smart Fortwo ist das klassische Modell der Marke Smart. Es handelt sich um den zweisitzigen Kleinstwagen, der die charakteristische Form besitzt, für den die Marke bekannt ist. Erhältlich ist er als Coupé und als Cabrio. Als erstes entwickeltes Modell der Marke wurde er zunächst als City Coupé bezeichnet – den Namen Fortwo trägt er erst seit 2004.
Als weiteres bekanntes Modell gilt der Smart Roadster. Er ist ebenfalls zweisitzig und wurde entweder mit Stoffdach oder Hardtop ausgeliefert. Seit 2005 wird er nicht mehr produziert.
Der erste Viersitzer war der Smart Forfour. Er war ein Gemeinschaftsprojekt von Smart und Mitsubishi. Im Jahre 2004 wurde er erstmals verkauft, 2006 wurde er allerdings wieder vom Markt genommen.
Auf verschiedenen Automessen werden immer wieder neue Smart-Modelle vorgestellt, so etwa der Crosstown. Sie befinden sich entweder in Entwicklung oder sind bisher noch reine Konzeptstudien.

Einsatz des Smarts
In erster Linie richtet sich der Smart an Menschen, die zwar ein Auto brauchen, aber auch mit einem sparsamen Kleinstwagen zurechtkommen. Er eignet sich als Transportmittel für die täglichen Besorgungen und hat mittlerweile einen regelrechten Kultstatus erreicht.
Der Smart ist auch als Firmenwagen beliebt. Das hat er vor allem seinem Status zu verdanken. Er gilt als sparsam und ist trotzdem ein Wagen, der sich sehen lassen kann.

Suzuki

August 17th, 2010

Wissenswertes über den Automobilhersteller Suzuki

Das Unternehmen Suzuki K.K ist Hersteller von Automobilen und Motorrädern aus Japan. Der Konzern ist an der japanischen Börse gelistet und zählt nach Honda zum weltweit größten Exporteur von Motorrädern.
Im Jahr 2005 beschäftigte das Unternehmen weltweit mehr als 13.500 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von mehr als 19,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaften konnten.

Die Deutschlandzentrale von Suzuki ist in Bensheim beheimatet.

Ursprünglich wurde das Unternehmen Suzuki im Jahr 1909 als Hersteller von Webstühlen gegründet. Die rasch ansteigende Nachfrage an Automobilen in Asien Mitte der 1930er Jahre nahm Suzuki als Anlass, den bisher verwaisten Automobilmarkt in Asien anzukurbeln. Die ersten Modelle aus der Schmiede von Suzuki fanden daher schnell reißenden Absatz.
Der Zweite Weltkrieg beendete jedoch vorerst die Herstellung von Automobilen. Das Unternehmen konzentrierte sich mehr und mehr auf die Herstellung von Kriegsmaschinen. Durch diese Tatsache waren zahlreiche Produktionsstätten von Suzuki unmittelbar von Bombenangriffen der Kriegsgegner betroffen. Somit dauerte es einige Jahre nach Kriegsende bis die entsprechenden Produktionsanlagen wiederaufgebaut waren.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges konzentrierte sich Suzuki vorwiegend auf die Herstellung von landwirtschaftlichen Nutzmaschinen.

Im Juni 1952 konnte Suzuki das erste motorbetriebene Zweirad vorstellen. Dieses leistete ein PS und war auch in der Ausgabe ohne Motor auf dem freien Markt erhältlich. Die Fortschritte im Automobil- und Zweiradbereich waren von nun an für Suzuki nicht mehr aufzuhalten.

In den vergangenen Jahren konnte Suzuki verschiedene Modelle aus verschiedenen Leistungsklassen auf dem internationalen Automobilmarkt etablieren. Hierzu ist beispielsweise der Ignis aus der Kompaktklasse zu zählen. Auch der Verona und der Reno waren in der Kompakt- und Mittelklasse gefragte Automobile auf dem internationalen Markt.

Was ist das Besondere an Automobilen aus dem Hause Suzuki?

Suzuki zeichnet sich durch ein breites Automobilangebot im Bereich der Mittelklassewägen aus. Aus diesem Grund konnte Suzuki stets hohe Absatzzahlen vermelden. Dies traf natürlich vor allem auf den asiatischen Raum zu. Neuere Automobile von Suzuki berücksichtigen den Wunsch vieler Autofahrer nach sparsamen und zugleich leistungsstarken Automobilen mit langer Lebensdauer. Eine kompakte Größe wird – angesichts der zunehmen Parkplatzprobleme in vielen Ländern – von mehr und mehr Autofahrern präferiert. Diesen Kundenwunsch versucht das Unternehmen Suzuki mit den aktuellen Modellen zu berücksichtigen.

Generell richtet sich das Angebot von Suzuki an Singles und Pärchen, die ein verlässliches Automobil zu günstigen Preisen erwerben möchten. Die Optik der verschiedenen Automodelle spielt in diesem Bereich nur eine untergeordnete Rolle. Jedoch unterlagen die Modelle aus dem Hause Suzuki in den vergangenen Jahren immer wieder optischen Korrekturen.

Toyota

August 17th, 2010

Toyota ist der größte Automobilhersteller der Welt und hat seinen Sitz in der gleichnamigen japanischen Stadt. Wer in den vergangenen Jahren in die Auto-Ratgeber schaute, sah Toyota meist ganz vorne in Punkto Qualität und Kundenzufriendenheit.
Die Anfänge des Weltunternehmens, das mittlerweile über 522 Tochterunternehmen verfügt, reichen bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück: Kiichirō Toyoda, Sohn eines armen Zimmermanns aus der Region um Nagoya (Japan), hatte gemeinsam mit seinem Vater Sakichi Toyoda 1924 eine automatisierte Webmaschine konstruiert. Im Rahmen der Entwicklung der Toyoda Automatic Loom wurde mit Jidōka erstmals ein Prinzip des späteren Toyota-Produktionssystems genutzt: Effizienz.
Als in den 20er Jahren die Bedeutung der Automobile stetit anstieg, reiste Kiichirō Toyoda nach Großbritannien, um die Rechte an den Webmaschinen an die Firma Platt Brothers zu verkaufen und mit dem Erlös eine Produktionsstätte für Automobile aufzubauen. Wenig später, 1935 liefen schließlich das erste Kfz-Modell Toyota A1 sowie der GG Truck vom Band, 1936 folgte das Automodell AA. Im Folgejahr, 1937, wurde die Automobilabteilung zu dem eigenständigen Unternehmen Toyota Motor Corporation.
Nachdem Toyota während des Pazifikkrieges ausschließlich Lastwagen für das japanische Militär produziert hatte, begann die mit dem SA 1947 wieder die kommerzielle Produktion. Es folgten weitere Kleinst- und Kleinwagen, Autos der Kompakt-, Mittel- und Oberen Mittelklasse sowie Coupés, Sportwagen, Geländewagen, Vans und Nutzfahrzeuge.
In den 60er Jahren begann der Automobilkonzern, dessen Logo drei miteinander verbundene Ellipsen zieren, auch außerhalb Japans zu produzieren: Ab 1967 in der Schweiz und drei Jahre später in Deutschland, wo sich mittlerweile die Toyota Deutschland GmbH in Köln-Marsdorf befindet. Heute unterhält das Unternehmen Toyota neben seinem Stammwerk in der japanischen Stadt Toyota (Aichi) elf weitere Werke im Heimatland sowie 51 in 26 Ländern der Welt, darunter neben Deutschland und der Schweiz Frankreich, China, Großbritannien, Russland, Südafrika und die USA.
Neueste in Europa erhältliche Modelle aus dem Hause Toyota sind bei den Kleinstwagen der Toyota iQ, in der Kompaktklasse der Auris und bei den Pickups der Urban Cruiser. Der Kleinwagen Etios, welcher für den indischen Markt konstruiert wurde, soll Ende 2010 vorgestellt werden.
Neben der Entwicklung und Produktion eigener Fahrzeuge unter dem Namen Toyota fungiert das Unternehmen auch als Mutterkonzern für die Fahrzeugproduzenten Lexus, Daihatsu und Scion sowie den Lastkraftwagen-und Bushersteller Hino Motors.
Doch nicht nur Kraftfahrzeughersteller sind Teil der Toyota-Gruppe. Mit der Aichi Steel Corporation gehören dem Weltkonzern auch ein Stahlerzeuger und mit der KDDI Ltd. ein Telekommunikationsanbieter an. Das sind nur zwei Beispiele aus der schier unendlichen Palette der Toyota-Tochterunternehmen.
Sportaffinität zeigt Toyota bei der Produktion und dem Tuning von Fahrzeugen für Motorsport und als Sponsor für den Weltfußballverband FIFA.

Subaru

August 17th, 2010

Subaru ist eine japanische Automarke des Unternehmens Fuji Heavy Industries. Das Unternehmen wurde im Jahre 1953 gegründet. 1954 kam bereits der erste Subaru auf den Markt. Der Name Subaru ist an den offenen Sternhaufen, der in unserer Gegend Plejaden heißt, angelehnt. Das ist auch der Grund dafür, dass sich im Firmenlogo mehrere Sterne befinden.

Im Vergleich zu anderen Automobilherstellern ist Subaru sehr klein. Trotzdem ist das Unternehmen sehr erfolgreich. Das liegt zum größten Teil daran, dass Subaru schon relativ früh, genauer gesagt im Jahre 1972, das erste Serienfahrzeug mit einem zuschaltbaren Allradantrieb angeboten hat. Die Modellbezeichnung lautete „Subaru Leone 4WD Station Wagon.“ Wer einen Subaru hatte und später sein Auto verkaufen wollte, fand daher immer einen Abnehmer. Die Entwicklung der Allradfahrzeuge von Subaru ist darauf zurückzuführen, dass ein japanisches Versorgungsunternehmen eine Ausschreibung für einen kompakten Wagen mit Allradantrieb gemacht hat. Das Versorgungsunternehmen benötigte derartige Fahrzeuge, um Versorgungsleitungen abseits befestigter Straßen zu kontrollieren. Da haben die Strategen von Subaru gleich eine Marktlücke entdeckt und sich an die Entwicklung eines Allradfahrzeuges gemacht. Der Erfolg, den Subaru damit erzielt hat, hält bis heute an. Mittlerweile ist Subaru der größte Hersteller von Fahrzeugen mit Allradantrieb. Ein weiteres typisches Merkmal der Fahrzeuge von Subaru ist der Boxermotor. Er sorgt nicht nur für einen ruhigen Lauf, sondern durch ihn verlagert sich der Schwerpunkt der Fahrzeuge, was zu einer verbesserten Straßenlage beiträgt. Die meisten Modelle von Subaru werden auch mit einer sogenannten Berganfahrhilfe ausgestattet. Diese ermöglicht das Anfahren an einer Steigung, ohne dass das Auto zurückrollt.

Subaru erzielte auch schon beachtliche Erfolge im Motorsport. Besonders erfolgreich war Subaru in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft. Es gab zu Beginn der neunziger Jahre auch mal einen Versuch, in der Formel 1 Fuß zu fassen. Das gelang allerdings nicht besonders gut, sodass es nur ein kurzes Gastspiel war. Erst im Jahre 2008 hat Subaru sich, wie einige andere Hersteller auch, aus der Rallye-Weltmeisterschaft zurückgezogen. Der Grund dafür war aber nicht der mangelnde Erfolg, sondern die globale Finanzkrise.

Seit ein paar Jahren bestehen zwischen Subaru und einigen anderen Automobilherstellern einige Kooperationen. Zu den Kooperationspartnern gehören Toyota und Daihatsu. Über den ehemaligen Kooperationspartner GM besteht auch eine Zusammenarbeit mit Suzuki. Das ist auch der Grund, weshalb sich einige Fahrzeugmodelle der oben genannten Hersteller mitunter sehr ähneln, oder sogar völlig identisch sind. Bei uns in Deutschland sind besonders die Modelle Justy, Legacy, Impreza und der Geländewagen Forester bekannt.

Simson

August 17th, 2010

Wer sich als Jugendlicher ein günstiges Moped kaufen wollte, fand oft in der Marke Simson eine geeignete Wahl. Die Simson Fahrzeug- und Jagdwaffenwerke in Suhl gehören zu den traditionsreichsten Firmen der Zweiradproduktion in Europa. Sie wurden 1886 von den Brüdern Simson als Fabrik für Jagd- und Sportwaffen gegründet. Parallel fand mit der Fahrradfertigung der Einstieg in den Fahrzeugbau statt. 1912 folgte mit dem Simson A das erste Kraftfahrzeug, später fuhr dann der Simson-Supra A Rennerfolge bei der Rallye Monte Carlo ein. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten erfolgte die Enteignung der jüdischen Brüder Simson. Fortan wurden in Suhl nur noch Kriegswaffen hergestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg gingen große Teile des Werkes als Reparationszahlung in die Sowjetunion. 1948 begann auf Befehl der Sowjetischen Militäradministration die Produktion der legendäre AWO 425. Zum 1. Mai 1952 wurde der VEB Fahrzeug- und Gerätewerk Suhl mit dem Produktionsschwerpunkt Moped und Kleinroller gegründet. Der Bau der AWO musste in der sozialistischen Planwirtschaft eingestellt werden und ging in das Motorradwerk nach Zschopau (MZ). Zunächst wurden in den 1950er und Anfang der 1960er Jahre die dem Fahrrad sehr ähnlichen Mopeds SR1 und SR2 gebaut.
Im Jahr 1964 begann in Suhl mit dem Bau der sogenannten Vogelserie eine neue Ära. Der Spatz trug zunächst die Bezeichnung Moped (Motorisiertes Fahrzeug mit Pedalen) noch zurecht, später wurde auf Fußrasten und Kickstarter (Mokick) umgestellt. Der Star war dann ein Moped für zwei Personen. Es folgten noch der Habicht und mit dem KR 50 und der Schwalbe auch zwei Kleinroller. Alle Fahrzeuge wurden von einem 50-cm³-Zweitaktmotor angetrieben, erreichten eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h und durften mit dem Mopedschein mit 15 Jahren gefahren werden. Das Leichtkraftrad Sperber mit 70-cm³-Motor und ein Mofa haben nie die großen Stückzahlen der anderen Produkte erreicht. 1975 kam dann der nächste Generationswechsel. Die Vogelserie wurde vom S50, später dann vom S51 mit elektronischer Zündanlage abgelöst. Der Kleinroller SR51 war 1986 Nachfolger der Schwalbe. Das sind Fahrzeuge, die sich auch fast 20 Jahre nach Produktionsende einer ungebrochenen Beliebtheit vor allem bei Jugendlichen erfreuen. Insgesamt stellten die Suhler zwischen 1955 und der politischen Wende 1990 über 5 Millionen Kleinkrafträder herg. Nach 1990 wurden die Moped-Baureihen noch einmal modernisiert und mit dem Elektroauto Hotzenblitz EL-Sport sollte sogar der Wiedereinstieg in den Pkw-Bau erfolgen. Doch alle Schritte halfen nichts, am 28. Juni 2002 ging das traditionsreiche Werk in die Insolvenz. Die MZA Meyer-Zweiradtechnik Ahnatal GmbH übernahm die noch vorhandene Lagerbestände und sicherte sich eine ganze Reihe von Namens- und Urheberrechten. MZA hat die weitere Ersatzteilversorgung für die vielen immer noch auf unseren Straßen fahrenden Simson-Kleinkrafträder übernommen.

Yamaha

August 17th, 2010

Die Yamaha Motor Company wurde 1955 als Teil der Yamaha Corporation gegründet. Das Unternehmen ist weltweit der zweitgrößte Hersteller von Motorrädern und hat seinen Firmensitz in Iwata Japan. Der Mutterkonzern Yamaha Corporation war schon damals ein bedeutender Produzent von Pianos. Zu diesem Zweck hatte das Unternehmen ausgiebige Forschungen auf dem Gebiet der Metall- und Leichtmetall-Legierungen betrieben. Yamaha Motor konnte diese Forschungen nutzen, um leichte und gleichzeitig robuste Metallkonstucktionen zu bauen. Dieses Wissen erwies sich als ungemein nützlich für den Bau von Karosserien und Motorteilen für Motorräder
Das erste Motorrad, das Yamaha auf den Markt brachte, war die YA-1 (Red Dragonfly). Die Zweitakt-Maschine besaß einen luftgekühlten Einzylindermotor mit 5,6 PS und kam auf eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Eines der meistverkauften Zweitaktmotorräder von Yamaha war die RD 250 und kam 1973 auf den Markt. Die zweizylindrige Maschine hatte 30 PS und war damals eines der leistungsstärksten Motorräder seiner Klasse.
1969 stellte Yamaha mit der XS1 seine erste Maschine mit Viertaktmotor vor. 1975 dann kam die XT 500 auf den Markt und begründete damit die wohl erfolgreichste Modellreihe von Yamaha, die Enduros. Dieses scheinbar unverwüstliche Motorrad ist sowohl straßentauglich als auch geländegängig. Es ist bei Rennen sehr beliebt und hat sich besonders in den 80er Jahren zu einem wahren Kultobjekt entwickelt. Sein legendärer Ruf begründet sich nicht zuletzt auf seinen großen Erfolgen bei Wettrennen. So gewann die Enduro zum Beispiel 1979 und 1980 die ersten beiden Ausgaben der Rallye Paris-Dakar. Erst 2010 hat Yamaha sein neuestes Modell die XT 1200Z Super Ténéré vorgestellt. Diese Enduro besitzt einen zweizylindrigen Viertaktmotor mit 110 PS.
Yamaha Motor engagiert sich schon lange im Motorsport, besonders bei den Motorradrennen. Insgesamt haben die Teams des Unternehmens bis heute mehr als 36 verschiedene Weltmeistertitel gewonnen.
Zwar ist Yamaha Motor in erster Linie bekannt für seine Motorräder, aber der Konzern stellt auch noch andere Fahrzeuge her. Dazu gehören unter anderem Quads und ATV’s (All Terrain Vehicle). Hier werden sowohl Modelle für die Straßee (Grizzly 700) als auch Modelle für Rennen (YFZ 350 Banshee) angeboten. Auf dem Gebiet der Wasserfahrzeuge stellt Yamaha Motor Wassermotorräder (Waverunner VX Criuser) und Schlauchboote (YAM 380S) her. Außerdem baut das Unternehmen Schneemobile (Phazer). Neben der umfangreichen Fahrzeugflotte, die von Yamaha Motor gebaut wird, stellt das Unternehmen noch eine Vielzahl anderer Produkte her. So wurden und werden zum Beispiel Motoren und Bauteile für Motoren für verschieden Autobauer und die Formel 1 hergestellt. Dazu gehören unter anderem Ford, Volvo und Toyota. Auf der Produktionsliste stehen außerdem Bootsmotoren, Rollstühle, Schneebläser, ferngesteuerte Helicopter, Außenbordmotoren, Wasserreiniger und vieles mehr.

Ferrari

August 17th, 2010

Ferrari ist eine italienische Automarke, die zum Fiat Konzern gehört. 1947 gründete der ehemalige Rennfahrer Enzo Ferrari das Werk in Maranello. Ferrari baute ausschließlich Renn- und Sportwagen. Das erste Modell war der 125 C. Dieser Wagen war nur für den Einsatz im Motorsport konzipiert. Er besaß einen 12-Zylinder Motor, was für die damalige Zeit schon eine kleine Sensation war. Erst später wurden dann die reinrassigen Rennwagen modifiziert, damit sie auch auf öffentlichen Straßen zugelassen werden konnten. Das extrem sportliche Design der Ferraris ist im Hause Pininfarina entwickelt worden. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Stylistisch gab es im Laufe der Jahre zwar immer wieder leichte Modifikationen, aber das Grunddesign ist stets dasselbe geblieben. Ein Ferrari ist immer sofort zu erkennen.
Ferrari musste natürlich auch hin und wieder große Krisen meistern. Der Absatz in den USA brach in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufgrund drastischer Bestimmungen zu den Abgas- und Verbrauchsvorschriften dramatisch ein. Im Rennsport, insbesondere in der Formel 1, gab es auch immer wieder Misserfolge. Die große Wende trat erst im Jahre 1988 nach dem Tod von Enzo Ferrari ein. Besonders in den neunziger Jahren stieg die Nachfrage an Ferraris sehr stark an. Parallel dazu erzielte das Ferrari Formel 1 Team auch wieder beachtliche Erfolge. Ferrari konnte aber auch in anderen Motorsportklassen Erfolge verbuchen.
Die Modellbezeichnungen richteten sich in der Vergangenheit immer nach dem Hubraum eines Zylinders. So bedeutete beispielsweise Ferrari 275, dass es sich um ein Fahrzeug mit 275 ccm pro Zylinder hatte. Im Laufe der Zeit hat man diese Bezeichnungen abgeändert, sodass man anhand der Modellbezeichnung sowohl die Anzahl der Zylinder als auch den Hubraum des Motors ablesen konnte. Die Bezeichnung Ferrari 348 bedeutet, dass es sich um ein Fahrzeug mit einem 8-Zylinder Motor mit 3,4 Liter Hubraum handelt. Erst im Laufe der achtziger Jahre bekamen die Modelle eigene Namen wie Berlinetta, California, Maranello, Scaglietti, usw.
Sämtliche Ferrari Modelle sind mit V8, V10 oder mit einem V12 Motor ausgestattet. Die Motoren sind allesamt sehr hochgezüchtet und liefern dadurch sehr hohe Leistungen. Auch auf einen sonoren Klang wird bei der Entwicklung der Motoren großen Wert gelegt.
Besonders in der letzten Zeit sind die Fahrzeuge von Ferrari aufgrund des hohen Kraftstoffverbrauchs von vielen Umweltverbänden kritisiert worden. Ferrari entwickelt aber auch in dieser Richtung weiter und bemüht sich leistungsstarke Motoren mit einem moderaten Kraftstoffverbrauch zu produzieren.

Audi

August 17th, 2010

Audi ist ein deutscher Automobilhersteller. Die Geschichte des Unternehmens reicht zurück bis ins Jahr 1909. Damals gründete August Horch in Zusammenarbeit mit mehreren Unternehmern in Zwickau die „August Horch Automobilwerke Zwickau“. Aufgrund juristischer Auseinandersetzungen wurde es dem Firmengründer verboten, das Werk nach seinem Namen zu benennen. Ein Gymnasiast aus Zwickau machte August Horch dann den Vorschlag, einfach die lateinische Version des Wortes Horch Audi zu verwenden. Dieser Vorschlag wurde von Horch aufgenommen und er benannte kurzerhand seine Autofabrik in „Audi Automobilwerke GmbH Zwickau“ um. Im Jahre 1915 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft, der „Audiwerke AG Zwickau“ umgewandelt. Zunächst erzielte das Unternehmen gute Gewinne. Im Laufe der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts kam es aufgrund der Weltwirtschaftskrise aber zu großen finanziellen Schwierigkeiten. Daraus resultierte letztendlich die Übernahme der Aktienmehrheit durch DKW. Im Jahre 1932 kam es dann zu einer Vereinigung von Audi, DKW, Horch und Wanderer. Aus diesen vier Unternehmen entstand die „Auto Union“. Das Firmenlogo waren die vier ineinandergreifenden Ringe, die heute immer noch das Markenzeichen von Audi darstellen. 1936 wurde der Firmensitz nach Chemnitz verlegt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Auto Union von der damaligen sowjetischen Besatzungsmacht aufgelöst. Die ehemalige Audi Fabrik wurde in das „VEB Automobilwerk Zwickau“ umgewandelt. Dort wurde von 1958 bis ins Jahr 1991 der Trabant hergestellt.
In Westdeutschland musste die Auto Union völlig neu gegründet werden. Zunächst beschränkte man sich darauf, die DKW-Modelle mit Ersatzteilen zu versorgen. Neuwagen wurden in der Zeit noch nicht produziert. Im Jahre 1959 wurde die Auto Union von der Daimler Benz AG zu 100 % übernommen. 1964 Wurde das gesamte Werk dann an die Volkswagen AG verkauft. Seit der Zeit ist Audi im Besitz von Volkswagen. Im Jahre 1965 wurde dann das erste Fahrzeug unter dem Namen Audi verkauft. Dieses Modell hatte keine besondere Bezeichnung. Die Bezeichnungen kamen erst später, nachdem mehrere Audi-Modelle auf den Markt kamen. Die Bezeichnungen richteten sich damals nach der Leistung der Fahrzeuge. Es gab den Audi 50, Audi 80 und schließlich den Audi 100. In den siebziger Jahren führte Audi die erste Benzineinspritzung ein. Mitte der achtziger Jahre kam der Audi 100 mit einer vollverzinkten Karosserie auf den Markt. In den neunziger Jahren gab es neue Modellbezeichnungen. Es gab den A4, A6 und den A8. Etwas später kamen dann noch der A1, A2 und der A3 hinzu. Da Audi auch sehr große Erfolge im Motorsport verbuchte, wurde im Jahre 2008 der R8, ein Sportwagen mit Mittelmotor, in Serie gefertigt. Die Modellpalette wurde schließlich mit den SUVs Q5 und Q7 erweitert. 2011 soll dann der Audi Q3 kommen, der in Spanien von Seat gebaut wird.