Sinn des Boxenstopps im Formel 1 – Motor explodiert, Trafo springt raus und Reifen fallen ab

December 2nd, 2010

Die Formel 1 war mal schön anzuschauen. Aber jetzt? Die Autos sind keine Tourenwagen mehr, sondern verkappte Sportprototypen mit überzüchteter Aerodynamik und überempfindlichen Karosserien, denen an jeder möglichen und unmöglichen Ecke Flaps und Flügelchen wachsen, die abbrechen sobald man dagegenhuste und übertriebenen Trafos bzw. Auto Trafos. Dann ein (zu langes) Rennen, das durch zwei vorgeschriebene Boxenstopps zerrissen wird, die so derartig lächerlich sind, daß sogar vorgeschrieben werden mußte, ab welcher Runde sie frühestens durchgeführt werden dürfen. Wer wirklich Action auf der Strecke sehen will, der sollte sich z.B. mal die WTCC ansehen. Da ist – speziell im zweiten Lauf – nichts mit Überholen an der Box und ähnlichem taktischen Rumgeschwuchtel. Wer Überholen will, der muß das auf der Strecke tun. Das ist zwar etwas gefährlicher, aber wenigstens macht das auch Spaß zu schauen. Ich meine – im Boxenstopp zu überholen ist ja wohl das lahmste, was es gibt. Das hat nichts mit können zu tun. Man wird ja wohl ein paar Runden fahren können, oder dass direkt alle Reifen abfallen, das Trafo explodiert und der Motor rausspringt, oder? Das ist jedenfalls meine Meinung dazu.

Xbox mit Rennspiel – im Handy Bundle

November 5th, 2010

Auf der Xbox gibt’s die besten Rennspiele. DieXB360 unterstützt 720p sowie 1080i. Und 1080i hat laut Definition eine Auflösung von 1920×1080. Also wird das genannte TFT sehr wohl bei entsprechendem Quellmaterial nativ angesteuert. PGR3 hat aber soweit ich weiß nur 720p. Das sieht auf einem Diusplay mit eben dieser nativer Auflösung wirklich hercorragend aus! Die XB360 hat aber wirklich sehr gute Scaler, so dass auch auf einem 1080i-Display die Grafik sehr gut aussehen sollte. Der Verlust wird wohl kaum so drastisch ausfallen wie von Dir angesprochen. Auch DVD sieht auf 720p scaliert über die Xb360 absolut gut aus. Da muß sich die XB360 hinter keinem modernen Player verstecken. Und die Xbox kann man sich in einem Handy Bundle kaufen, das macht das ganze nochmal ein ganzes Stück attraktiver. Oder man kauft sich die Xbox im preiswerten Handy Bundle mit einem Rennspiel der Wahl. Das Handy ist auch nicht gerade schlecht, was man dabei bekommt. Ist zwar kein iPhone, das Handy, aber auch keins, das nach ein paar Monaten auseinander fällt.

The Need for Speed, or the Future of Online Racing

October 22nd, 2010

Until recently, the best racing games have been solo, offline experiences. In fact, racing game developers have been spinning their wheels while other developers have been leveraging the Internet to enhance and broaden their particular genre. Of course, this isn’t simply a matter of stubbornness or limited vision.

The racing genre has had inherent limitations that have prevented it from excelling as online games. For instance, these games are extremely demanding on the server, the clients, and on the clients’ Internet connections. Historically, a player with a poor Internet connection was at a severe disadvantage to his peers, and one often had to use the lowest video settings just to be competitive.

There is also the issue of collision and car damage. A server typically has three options: allow collisions, allow collisions without damage, and prevent collisions. Most online games that do permit collisions suffer from bad sports that turn races into demolition derbies. Even with no car damage, these races become unplayable.

The most common option is to prevent collisions altogether. When the cars come in contact, they become ghost-like and simply pass through each other. This works, but it fundamentally changes the experience. Rather than racing, the player is essentially performing time trials against online opponents. It may be better than the online alternative, but it’s not as fun as racing against the AI offline.

Now, over the past decade, technology has outpaced the needs of the software. Most gamers are on equal footing with a broadband Internet connection, and therefore, concerns over online frame rates are becoming less of an issue. A great number of racers even play on standardized platforms, such as the Nintendo Wii, PlayStation 3, and Xbox 360.

There are ways to overcome collision issues and similar problems that undermine the racing experience of online games. These include creating a sense of community and promoting an environment that rewards good behavior and capable racing. The first game to realize this possibility is Need for Speed World, the current installment in the long-running EA franchise.

NFS World is not a perfect game, but it’s an ambitious one, and that ambition has revealed the future of online racing. On the surface, the focus of this MMO is on buying cars, tuning them, racing illegally, and even evading the heat. However, upon closer inspection you’ll see that EA’s real goal is to create a strong online community, which in turn provides some amazing racing experiences.

Kriegsfahrzeuge sind nicht anders als Vakuumiergeräte

October 6th, 2010

Klingt unlogisch. Aber ich möchte gern an einem Beispiel zeigen, dass dazwischen eigentlich garkein so großer Unterschied liegt. Denn Vakuumiergeräte ähneln sich den Kriegsfahrzeugen, also allgemein allen Fahrzeugen. Zwar wird man nie genau die Position an Hand der Ausgangsposition bestimmen können, allerdings darfst du nicht vergessen, dass zusätzlich auch Kartenmaterial zur Verfügung steht. Das System könnte also immer die Kompassposition, von einem Kompass war nie die Rede… weiß eh nicht, wie genau der bei so viel Metall funktionieren würde… die Messung der Radsensoren die aktuelle Geschwindigkeit und Beschleunigung gegen das Kartenmatrial vergleichen und so relativ genau die Position bestimmen. Das würde aber einiges an Rechneraufwand bedeuten und die ist nunmal nicht vorhanden. Der Rechenaufwand dürfte kein großes Problem sein. Für Beschleunigungen in Querrichtung bräuchtest du Beschleunigungsmesser oder auch Beschleunigungssensor genannt. Längsbeschleunigungen kann man aus der Geschwindigkeit berechnen. Aber: die Geschwindigkeit wird über die Getriebedrehzahl ‘berechnet’/ermittelt und hängt somit vom Radumfang ab. Dieser ändert sich ja auch (wenn sich der Reifen abfährt, wird der Umfang kleiner). Zusätzlich kommt noch der Schlupf dazu. Dann hängt auch der Reifenumfang ein wenig vom Beladungszustand/Luftdruck, wie Vakuumiergeräte es auch immer tun, ab… alles sehr viele Parameter, die das Ergebnis verfälschen… Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert. Und das Kartenmaterial müsste auch ständig aktualisiert werden…

Begriffsklärung : Viskosität

September 7th, 2010

Die Viskosität ist eine Maß für die Zähflüssigkeit. Das Gegenteil für die Viskosität ist die Fluidität, auch genannt die Fließflüssigkeit. Also das heißt: ” Umso mehr Viskosität, desto weniger Fluidität. ” Genauer beschrieben: ” Umso dickflüssiger es ist, desto wenig fließfähiger ist es ” Beim Auto spricht man nur von Viskosität und von Fluidität, wenn man über das Motoröl oder allgemeint Öl beim Auto spricht. Es gibt auch eine Art die Viskosität in Dehnung zu messen, diese nennt man aber dann Dehnviskosität. Aber auch in der Natur benutzt man dieses Wort. Zum Beispiel bei Honig und so.

Physikalische Definition des Begriffes:
Man stellt sich 2 im Abstand “x” Platten der Stelle A vor. Zwischen diesen beiden Platten macht ihr eine Flüssigkeit drauf, die an beiden Platten klebt. Stellt euch einfach vor, dass die Stelle, die mit der Flüssigkeit in unterschiedlichen Schichten unterteilt ist. Wenn man die Platte 2 mit der Geschwindigkeit v bewegt, so bewegt sich auch die Schicht in nebenstähender Nachbarschaft zur 2. Platte auf Grund der Haftung auch mit der Geschwindigkeit v. Weil Platte 1 still steht, ruht auch ihre nebenstehende Schicht. Die Flüssigkeitsschichten, die innenliegend sind, bewegen sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten v aneinander vorbei. Die Geschwindigkeit nimmt von der stillstehenden Platte zur bewegten Platte zu. Am einfachsten besteht eine lineare Abhängigkeit. Von der obersten, an der Platte haftenden Schicht geht Kraft, die sogenannte Tangetialkraft auf die darunterliegende Schicht aus. Diese bewegt sich dann mit der Geschwindigkeit v1. Die Schicht wirkt logischerweise auf die darunterliegende Schicht und bewegt sie mit der Geschwindigkeit v2.

Neuer Privatwagen zu teuer? Fotoposter davon tut’s auch.

September 1st, 2010

Wir sind heute so weit gekommen, dass Autos ein offiziell anerkanntes Statussymbol sind. Wer den größten Wagen hat, der hat auch das Geld, eine Familie zu ernähren. Dass das so ist, weiß jeder und es macht auch keinen Sinn, dies zu bestreiten. Denn ein imposantes Privatfahrzeug kann schon einmal 50.000€ kosten und dass dies nicht jeder hat, ist klar. Die meisten allerdings müssen sich mit Fotopostern von ihren Lieblings-PKWs begnügen, denn die wenigsten sind in der finanziellen Lage, dass sie einfach mal ein paar Monatsgehälter für ein neues Fahrzeug raushauen können. Aber ein gut gedrucktes und gefertigtes Fotoposter ist doch auch ganz hübsch, oder nicht? Und wenn ein Fotoposter einmal kaputt geht, kostet die Reparatur nicht direkt 5000€.

Denn man sollte immer im Gedächtnis gehalten, dass die neuen, teuren PKWs keinen wirklichen Nutzen haben. Sie dienen primär als Statussymbol, denn von A nach B kommt man auch mit einem alten Opel.

Renault

August 17th, 2010

Wissenswertes über den französischen Automobilhersteller Renault

Renault ist ein französischer Automobilhersteller. Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich heute im französischen Ort Boulogne-Billancourt.
Im Jahr 2008 sorgten rund 130.000 Mitarbeiter für einen Unternehmensumsatz von rund 38 Milliarden Euro.

Im Zuge der strategischen Allianz zwischen Renault und Nissan zum Ende des vergangenen Jahrtausends, ist Renault-Nissan zu einem der größten Automobilkonzerne der Welt geworden.

Wodurch ist die Beliebtheit von Renault in Deutschland zu erklären?

Auf dem deutschen Automobilmarkt ist Renault mit fast sechs Prozent vertreten und damit eine der am stärksten vertretenen ausländischen Automobilmarken. Die enorme Beliebtheit der Modelle aus dem Hause Renault lässt sich sicherlich auf die Tatsache zurückführen, dass sich die Automobile vom Hersteller Renault durch ein verbraucherfreundliches Verhältnis aus Preis und Leistung auszeichnen. Fahrzeuge von Renault stehen im Ruf, besonders hochwertig und verlässlich zu sein. Dieser gute Ruf hat sich im Laufe der Jahre manifestiert und ist sicherlich einer der Gründe für die große Beliebtheit des Konzerns innerhalb und außerhalb Frankreichs.

Die Modellpalette von Renault deckt im Grunde sämtliche gängigen Autotypen ab. Familien werden im Angebot von Renault somit ebenso fündig werden wie kinderlose Pärchen und Singles.
Als besonders innovativ in der Modellpalette von Renault ist der Hochdachkombi Kangoo zu bezeichnen. Im Bereich der Mittelklasse ist hingegen der Laguna das Zugpferd von Renault. Der Laguna befindet sich aktuell in der dritten Ausgabe.

Die Ursprünge von Renault – Eine glorreiche Vergangenheit

Offiziell wurde das Unternehmen im Jahre 1899 von Louis Renault in Frankreich gegründet. Inoffiziell gilt jedoch der Weihnachtsabend des Vorjahres als Geburtsstunde des Konzerns. Damals erhielt der Gründer des Automobilherstellers – Louis Renault – das Angebot, 12 Fahrzeuge zu produzieren. Zur Jahrhundertwende stieg die Nachfrage an Automobilen sprunghaft an. Renault ist somit als einer der vielen Pioniere des Automarktes zu bezeichnen.
Das Unternehmen wurde bis zum Jahr 1944 von Louis Renault geführt, bis dieser starb. Neben der Unternehmensführung arbeitete Louis Renault bis zu seinem Tod auch als Techniker in seinem Unternehmen mit. Hierauf gehen verschiedene Patente zurück, welche den Automobilsektor bis heute beeinflussen und bereichern. Neben der Einführung des Sicherheitsgurtes war Louis Renault auch für die serienmäßige Produktion von Trommelbremsen, der Kardanwelle, den einschraubbaren Zündkerzen sowie dem ersten Turbolader verantwortlich.
Es ist daher nicht schwer nachzuvollziehen, weshalb Louis Renault auch posthum bis zum heutigen Tage in Frankreich verehrt wird und dort den Status eines Nationalhelden genießt. Er ist damit mit Carl Benz zu vergleichen, der die Automobilfahrt in Deutschland entscheidend beeinflussen konnte.

Opel

August 17th, 2010

Zahlen, Daten und Fakten rund um Opel

Die Adam Opel GmbH ist ein bekannter deutscher Hersteller von Automobilen mit Sitz in Rüsselsheim. Weitere Werke von Opel in Deutschland bestehen in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. Seit dem Börsengang im Jahr 1929 ist Opel dem US-Amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM) zugehörig.

Im Jahr 2009 konnte Opel mehr als 25.000 Mitarbeiter weltweit zählen. Dies machte das Unternehmen zu einem der größten Automobilkonzerne in Deutschland. Und die aktuellen Automobil-Testberichte zeigen, dass Opel es verstanden hat, Qualität und Werterhaltung zu stärken.
Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2007 mehr als 15,5 Milliarden Euro.

Die Anfänge von Opel lagen jedoch nicht in der Herstellung von Automobilen, sondern Nähmaschinen. Dies war über Jahre hinweg eine einträgliche Einnahmequelle für Opel, die zudem bis zum Jahr 1940 Fahrräder produzierten. Durch die fortschreitende Verbreitung des Automobils konzentrierte sich Opel nach dem zweiten Weltkrieg jedoch vollständig auf die Produktion von Autos, die überwiegend für den Mittelstand in Deutschland konzipiert wurden. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf Verbraucherfreundlichkeit und Tauglichkeit als Alltags- und Familienauto.

Wissenswertes rund um den Automobilhersteller Opel

Im Allgemeinen ist Opel in Deutschland als Hersteller von Automobilen im Mittelklassesegment bekannt. Das Unternehmen kann auf eine bewegte Vergangenheit voller Höhen und Tiefen zurückblicken. Dies bestätigen die Absatz- und Umsatzzahlen des Konzerns im Vergleich der letzten Jahrzehnte. Auch viele Querelen rund um die (mögliche) Schließung verschiedener Produktionsstandorte in Deutschland haben Opel immer wieder ins öffentliche Gespräch gebracht.

Bis heute unvergessen sind Modelle aus dem Hause Opel, die sich über Jahrzehnte auf dem Automobilmarkt etablieren konnten und als Auto für den Durchschnittsverbraucher angeboten wurden. Mit dieser Unternehmensstrategie gelang es Opel zu einem der bekanntesten und umsatzstärksten Automobilkonzerne in Deutschland zu werden.
besonders bekannt sind nach wie vor die Opel Modelle Kadett, Rekord und der unvergessliche Opel Manta, der schnell den Status eines Kultobjektes inne hatte und eine ganze Generation an Autofans zu begeistern wusste. Bis heute sprechen Automobilfreunde von der „Manta-Generation“, wenn es um den Mittelklasse-Sportwagen aus dem Hause Opel geht. Manta Fahren galt Mitte der 1990er Jahre als Lebenseinstellung. Selten kam es vor, dass ein Automodell das ganze Land derart in Atem halten und polarisieren konnte, wie es beim Opel Manta lange Zeit der Fall gewesen ist.

Ein wahrer Dauerbrenner aus dem Hause Opel ist der Kleinwagen Opel Corsa. Dieser ist bereits seit 1982 fest im Produktsortiment von Opel verankert und unterlag im Laufe der Jahre natürlich optischen und leistungstechnischen Verbesserungen und Modifikationen. Das Grundmodell und die Form des Corsa sind jedoch seit 1982 erhalten geblieben.

Porsche

August 17th, 2010

Porsche – Dieser Begriff steht für emotionale und fesselnde deutsche Sportwagenkunst, für Fahrzeuge, die als Zeichen für ein erfolgreiches Leben gelten und von fast jedem Kind bewundert werden. Und wer mal in die Schwackeliste schaut wird feststellen, dass der Wertverlust bei dieser Qualitätsmarke gering ist oder anders gesagt: Wer seinen Porsche lange behält, bekommt vielleicht sogar mal richtig viel Geld dafür.

Die Geschichte von Porsche

Porsche startete Anfang des 20. Jahrhunderts als selbstständiges Konstruktionsbüro in Stuttgart und konstruierte unter anderem eines der berühmtesten Fahrzeuge, die je produziert wurden, den VW Käfer. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges – zu einer Zeit, in der kaum jemand an Sportwagen dachte – entschloss man sich bei Porsche für den mutigen Schritt, einen eigenen Sportwagen zu entwickeln und schließlich auch zu bauen. Dies war die Geburtsstunde des Porsche 356, der 1948 erschien und ein großer Erfolg wurde. Bis heute orientiert sich das Design der Porsche-Modelle an diesem Ur-Porsche. Der 356 wurde bis 1965 produziert, jedoch 1963 bereits durch den Porsche 911 abgelöst. Dieser sollte zunächst Porsche 901 heißen und wurde auch als solcher präsentiert, jedoch musste nach einem Einspruch von Peugeot die Typenbezeichnung in Porsche 911 geändert werden. Der Porsche 911 wird bis heute produziert und ist sich in seinem Design seit 1963 treu geblieben, es wurde von Generation zu Generation nur leicht modifiziert. Aber die Marke Porsche besteht nicht nur aus dem 911, sondern es gab schon immer noch weitere Modelle, angefangen beim Porsche 912, einem 911er mit dem Motor des 356, bis hin zum Porsche Panamera, dem neuesten Porsche Modell. Einen wichtigen Einfluss auf die Geschichte von Porsche hatten auch die Transaxle-Modelle, welche 1975 mit dem ersten Porsche 924 begannen und 1992 mit dem Porsche 968 endeten. Ursprünglich sollte ein Porsche mit Transaxle-Anordnung, der Porsche 928, zum Nachfolger des 11er werden, dieser Plan wurde jedoch recht schnell wieder verworfen.

Aktuelle Produktpalette

Die aktuelle Produktpalette von Porsche war noch niemals zuvor derart umfangreich: Es beginnt beim Porsche Boxster und Cayman, zwei Mittelmotor-Sportwagen, welche gewissermaßen die Einstiegsmodelle darstellen. Außerdem gibt es den Porsche Cayenne, welcher in vielerlei Hinsicht mit den üblichen Porsche-Traditionen bricht, da es der erste Geländewagen von Porsche ist. Dies ist jedoch nicht der einzige Porsche mit vier Türen, da seit 2009 auch noch der Panamera angeboten wird, eine viertürige Limousine von Porsche. Die Produktpalette wird abgerundet durch den Klassiker, den Porsche 911, welcher mittlerweile unter der internen Bezeichnung Porsche 997/II verkauft wird. Außerdem befindet sich momentan ein Supersportwagen in Entwicklung, der Porsche 918 Spyder mit Hybrid-Antrieb.

Gilera

August 17th, 2010

Gilera ist in Italien einer der ältesten Motorradhersteller.

Geschichtlich liegt die Entstehung der Firma in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts. So lag die erste Entwicklung von Giuseppe Gilera, die VT 317, im Jahr 1909. Dieses Modell war mit einen von ihm selbst entwickelten Einzylindermotor, welcher 7 PS hatte, versehen. Eingesetzt war das Ganze damals noch einen Fahrrad ähnlichen Rahmen. Der so neu entwickelte Maschinentypus wurde in der Folgezeit sehr häufig für Rennveranstaltungen benutzt.
Während Gilera in den folgenden Jahren mit dem Ausbau der Fabriken in Mailand zu kämpfen hatte, verpasste er die Entwicklung des Vierzyliders vollkommen. Jedoch schlug er 1934 zu und kaufte die von CNA entwickelten Motorradprojekte. Der an diesen Projekten beteiligte Piero Taruffi sattelte mit diesen ebenfalls zu Gilera um. Und bekam so die Möglichkeit weiterhin unter sehr viel professionelleren Bedingungen an den Projekten zu arbeiten. Auf diese Weise erhielten Fahrwerk, Motor und Getriebe weitere Verbesserungen. Ergebnis war die Rondine, welche von 1935 bis 1937 den Geschwindigkeitsrekord von 244 km/h hielt. Allerdings wurde diese Entwicklung zu diesem Zeitpunkt vorerst durch den Zweiten Weltkrieg gestoppt.
Aber auch in den Nachkriegsjahren dominierten die 500er Vierzylinder die Königsklasse. Es kam jedoch zu einem Verbot der Ladersysteme und so kam es zu einer vollkommenen Neuentwicklung. Diese gelang außerordentlich gut, so dass Gilera in den kommenden Jahren sechs von sieben GP Weltmeistertitel einfahren konnte. Später wurde diese Vierzylinder-Technologie von MV Agusta erworben und gelang mit dieser Firma endlich zu absoluten Weltruhm.

Erst in den kommenden 80er Jahren wurde Gilera durch Piaggio neu zum Leben erweckt. Eingeläutet wurde dieser Neubeginn mit Erschaffung eines innovativen Einzylindermotors, welcher Vierventiltechnik und Wasserkühlung besaß. Zudem verfügte er als einziger Serienzylinder dieser Zeit über einen Zylinderkopf, welcher mit zwei Nockenwellen ausgestattet war. Woraufhin eine 350 cm³ Motorversion fertiggestellt wurde. Dieser Motor fand als erstes beim Bau der Enduro Dakota 350 seine Verwendung. Folgende Versionen fanden mit 560 cm³ Verwendung beim Bau der RC 600 Enduros.

Für die Wiederauflage der bekannten Saturno kann der aus Japan stammenden Handelsgesellschaft C. Itoh & Co. Verdankt werden. Diese wollte ihren Kunden ein spezielles Motorrad aus europäischer Herstellung anbieten. An der Entwicklung dieses Modells war vor allem Sandro Colombo beteiligt. Er war in den 50er Jahren in der Rennabteilung von Gilera als Chefingenieur tätig. Das Modell wurde jedoch zu Beginn ausschließlich für Japan gebaut. Allerdings lediglich mit Hubraum von 350 cm³, da in Japan eine Hubraumbeschränkung von 400 cm³ existiert. Nach einiger Zeit war die Saturno jedoch auch auf den Markt in Europa erhältlich. Es wurde hierfür aber mit einem leistungsstärkeren 500-cm³-Motor versehen.
Überdies baute Gilera als erste Firma die Funbikes in Serie. Heute allerdings werden vor allem Kleinkrafträder und Roller unter diesem Namen verkauft.