Archive for the ‘Automarken’ Category
Cadillac
Sunday, March 13th, 2011Cadillac ist Teil des US-amerikanischen Automobil-Herstellers General Motors. Die Firma wurde 1902 von Henry Martyn Leland gegründet und trägt den Namen des Gründers der Stadt Detroit, Antoine Laumet de La Mothe, Sieur de Cadillac. Bereits 1909 wurde das Unternehmen Mitglied der General-Motors-Gruppe. Besonders in den 30er und 40er Jahren wurde Cadillac durch seine 16-Zylinder-Motoren weltberühmt. Für die teilweise ausufernden Dimensionen waren die Modelle bis in die späten 70er Jahre bekannt. Dies galt nicht nur für die Länge der Karosserie, sondern auch für die Ausstattung der Motoren mit dementsprechend hohem Benzinverbrauch. Das besondere Kennzeichen der Cadillacs war ihr ausgefallenes Wappen. Mit der Krone erweckte es den Eindruck, es stamme aus einem europäischen Herrschergeschlecht, oder sei aus englischer Herkunft. Das Emblem stellt nur das Familienwappen des Gründers Cadillac dar. Die letzten Wappen wurden ohne die Krone hergestellt und das Design wirkte insgesamt etwas gradliniger. Der Cadillac galt besonders in der Ausstattung als äußerst komfortabel, hier war man den europäischen Herstellern einiges voraus. Wurde in der Oberklasse überwiegend auf Heckantrieb gesetzt, stattete Cadillac seine Fahrzeuge mit einem Frontantrieb aus, beispielsweise den Seville und Eldorado. Die neueren Modelle wie der STS oder der CTS sind allerdings wieder mit einem Heckantrieb ausgestattet. Mit diesen Systemen lässt sich ESP und ASR effektiver umsetzen. Fast alle Modellreihen aus dem Hause Cadillac zeichnen die senkrecht stehenden Rückleuchten aus. Aufgrund des hohen Benzinverbrauchs und den recht unhandlichen Karosserien kam Cadillac in Europa nie recht zum Zuge. Lediglich die Liebhaber der amerikanischen Bauweise interessierten sich für einen Cadillac. Dieses Nischendasein beendete Cadillac in den 90er Jahren und zog sich vom europäischen Markt zurück. Das einzige Modell, das noch angeboten wurde, war der Cadillac Seville. Im Jahr 2003 versuchte das niederländische Unternehmen Kroymans den Cadillac in Europa wieder am Markt zu platzieren. Der Cadillac BLS war das erste in Europa gefertigte Modell und wurde bei Saab in Schweden gebaut. Neben dem BLS wurden noch der CTS, Escalade, STS, SRX und der XLR angeboten. Diese Modelle waren ähnlich dem Opel Vectra C auf Grundlage der GM-Epsilon-Plattform hergestellt. Nach ungefähr 1.000 verkauften Cadillacs musste das Unternehmen 2009 in Insolvenz und im Zuge der folgenden Liquidation kam der Vertrieb der Cadillacs in Europa endgültig zum Erliegen.
BMW
Sunday, March 13th, 2011Die Bayrische Motorenwerke AG (BMW) ist ein deutscher Automobil- und Motorenhersteller mit Hauptsitz in München.
Die Geschichte des großen Automobilkonzerns begann vor nunmehr fast einem Jahrhundert mit der Gründung der Rapp Motorenwerke GmbH durch Karl Rapp im Jahre 1913. Vier Jahre später, im Jahre 1917, wurde das Unternehmen in BMW GmbH und ein weiteres Jahr später schließlich in BMW AG umbenannt. Eine besonders berühmte Person aus der Anfangszeit von BMW war der Ingenieur Max Friz, der einen Flugzeugmotor mit Überverdichtung entwickelte und dem Unternehmen einen großen Auftrag von der Preußischen Heeresverwaltung einhandelte. Im Jahre 1928 übernahm BMW den Hersteller des Kleinwagens Dixi, die Fahrzeugfabrik Eisenach A.G., und widmete sich fortan der Herstellung von Automobilen. Nachdem BMW während des Zweiten Weltkrieges einen Aufschwung zu verzeichnen hatte, ging es nach Beendigung des Krieges zunächst bergab: Das Stammwerk war völlig zerbombt und das Automobilwerk Eisenach von der Sowjetunion eingenommmen. Nach einer Zeit, in der sich der heutige Großkonzern nur mühsam mit der Fabrikation von Motorrädern, Töpfen und Bremsen über Wasser halten konnte, kam mit der Entwicklung von Klein- und Oberklassewagen langsam wieder der Aufschwung. Der neue BMW 1500 erweiterte das Sortiment um einen Mittelklassewagen, welcher reissenden Absatz fand. Zu weiteren Erfolgen verhalfen die Modelle “Null-Zwei” (1966) und E2 (ab 1968), die fortan ständig weiterentwickelt wurden.
Unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Eberhard von Kuenheim (1970 bis 1993) erhöhte sich der Umsatz des Unternehmens um das 18-fache auf rund 28 Milliarden D-Mark. Infolge der Expansion entstanden neue Produktionsstätten in den deutschen Städten Regensburg und Spandau sowie in Österreich, Südafrika und den USA. Das Weltunternehmen wird von einem architektonischen Meisterwerk, dem “Vierzylinder” in München, aus verwaltet. Im nahegelegenen “Forschungs- und Innovationszentrum” setzen rund 6.000 Mitarbeiter neue Ideen um, wo Ratschläge für Autofahrer einen besonderen Stellenwert haben.
Mittlerweile, seit dem Jahr 2003, verfügt BMW auch über Markenrechte für Rolls-Royce-Automobile und erweiterte die Produktpalette von verschiedenen Auto- und Motorradmodellen um die Luxus-Limousine.
Neuestes Produkt ist der BMW Gran Coupé, der im April 2010 vorgestellt wurde.
Doch nicht nur durch schicke mit dem schwarzen Ring um die weiß-blauen Rauten, dem Firmenlogo, verzierte Fahrzeuge zeichnet sich BMW aus – auch Umweltfreundlichkeit wird in dem internationalen Großkonzern groß geschrieben. So war das Unternehmen Entwickler und erster Hersteller alltagstauglicher Wasserstoff-Fahrzeuge. Die ersten Exemplare wurden während der EXPO 2000 in Hannover vorgestellt.
Wer mehr über das Weltunternehmen BMW und seine Firmen- und Produkthistorie erfahren will, wird im BMW Museum in der Nähe des Münchner Olympiaparks fündig. Ausgestellt sind dort Motoren und Turbinen sowie Flugzeuge, Motorräder und Autos, die im Laufe der Jahre herstellt und stetig weiterentwickelt wurden. Ergänzt wurde das Museum durch den Bau von BMW Welt, wo Platz für verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen ist.
Bentley
Sunday, March 13th, 2011Die Automarke Bentley ist sicher eine der elitärsten der britischen Insel. Das 1919 von Walter Owen Bentley gegründete Unternehmen ist der offizielle Hoflieferant des britischen Königshauses. Er selbst war leidenschaftlicher Rennfahrer und gewann auch einige Rennen mit seinen selbstverbesserten Autos. Der erste eigene Wagen war der bis 1929 gebaute Bentley 3 Litre. Ihm folgen eine 6,5 Litre und eine 4,5 Litre-Version. Der Bentley 8-Litre aus dem Jahre 1931 war das zu seiner Zeit größte Chassis aus britischen Händen und in seiner Leistung unerreicht. Zahlreiche Umstände, darunter die vielen Modellwechsel und der Wall-Street-Crash, führten 1931 zum Bankrott von Bentley Motors Ltd. und zu einem Verkauf des Unternehmens an den Konkurrenten Rolls-Royce. Die Ära Bentley war so nach 5 Modellen und ungefähr 3030 gefertigten Fahrzeugen beendet. Rolls-Royce zahlte für die Übernahme den Preis von 125.175 Englischen Pfund. Die Umbenennung des Unternehmens in Bentley Motors 1931 Ltd. erfolgte unmittelbar nach der Übernahme. Rolls-Royce machte sich allerdings den guten Namen von Bentley zu Nutze und verkaufte all seine sportlichen Modelle als Bentley, während die großen Limousinen unter dem Namen Rolls-Royce verkauft wurden. Bis zum Jahre 2002 wurden im Werk in Crewe die Rolls-Royce und Bentleys hergestellt. Diese Produktionshallen werden heute noch für die Produktion der Bentleys verwendet. Allerdings nicht mehr unter der Federführung von Rolls-Royce, sondern unter der Herrschaft des VW-Konzerns. Im Rahmen eines Bieterwettkampfes zwischen BMW und Volkswagen wurde Rolls-Royce von der Muttergesellschaft, dem Vickers-Konzern, für stolze 1,44 Milliarden DM an VW verkauft. BMW konnte sich aber dank der guten Beziehungen zum Flugzeugtriebwerkhersteller Rolls-Royce plc., der nicht zum Verkaufspaket gehörte, die Namensrechte an Rolls-Royce sichern. VW hatte sich durch den Kauf lediglich die Namensrechte an Bentley und das Werk in Crewe sichern können. Die Vorstandsetagen trafen ein Gentlemans Agreement und VW durfte bis 2002 weiter Rolls-Royce-Modelle unter der Lizenz und mit den Motoren von BMW bauen, während BMW in Goodwood eine neue Fertigung mit dem Markennamen aufbaute. Nach über 70 Jahren Rennabstinenz nahm man 2001 mit dem Bentley EXP Speed 8 am 24-Stunden-Rennen in Le Mans teil. Nachdem man auf das technische Know-how von Audi zurückgriff, gewann der EXP Speed 8 im Jahre 2003 dieses Prestigeträchtige Rennen. Die aktuelle Limousine Arnage wird in drei Varianten angeboten, während die Modelle Continental Flying Spur, Arzue II, sowie das Cabriolet GTC alle auf Basis des Bentley Continental GT aufgebaut wurden. Das Coupé Brooklands verfügt über 537 PS und liegt damit noch über dem stärksten Bentley Arnage.
Aston Martin
Sunday, March 13th, 2011Der britische Sportwagen-Hersteller Aston Martin wurde bereits 1914 gegründet. Das erste Fahrzeug der Marke wurde 1915 hergestellt. Mit dem Anspruch Rennwagen für die Straße zu fertigen, beteiligte sich Aston Martin auch sehr aktiv im Autorennsport. Der britische Unternehmer David Brown übernahm 1947 das Unternehmen, musste es aber aufgrund finanzieller Probleme wieder verkaufen. Was von ihm blieb war die Modellbezeichnung der Aston Martins, die Baureihen DB beruhen auf den Initialen des britischen Unternehmers. Ford übernahm 1987 zunächst 75 Prozent der Anteile, im Jahre 1994 ging das Unternehmen vollständig in die Ford-Familie über. Die Verantwortlichen von Ford starteten zunächst mit der Überarbeitung der Modellreihe V8, der Motor wurde mit neuer Einspritzung ausgestattet und das Interieur wurde geändert. Dieses Modell konnte sich aber nicht durchsetzen und wurde durch das Nachfolgemodell Virage ersetzt. Mit einer neuen Karosseriestruktur und einem überarbeiteten V8-Motor kamen wieder bessere Zeiten für Aston Martin. Von dieser Serie gab es auch eine Volante- und eine Vantage-Version. Der erfolgreichste Aston Martin wurde Anfang der 90er Jahre der DB7 mit über 6.000 verkauften Fahrzeugen. Es handelte sich hierbei um eine Weiterentwicklung eines Jaguars XJ-S, der nicht zu den von Jaguar gewünschten Preisen verkauft werden konnte. Als Aston-Martin-Modell konnte man jedoch die erhofften Preise erzielen und so das Fahrzeug wie erhofft auf dem Markt platzieren. Vom Designer Ian Callum umgestaltet, war das Fahrzeug auch als Aston Martin unverwechselbar. Die Virage-Baureihe wurde 1996 einem Facelift unterzogen und wirkte dadurch optisch wesentlich moderner. Bis zum Jahre 2000 wurde die Baureihe wieder V8 genannt und von der 600 PS starten Le-Mans-Edition wurden insgesamt 1050 Fahrzeuge produziert. 2005 startete Aston Martin eine neue V8-Baureihe, die unter anderem in dem James Bond Film „Stirb an einem anderen Tag“ zum Einsatz kam. Ford trennte sich dann 2007 von der Anteils-Mehrheit und veräußerte diese an ein britisches Konsortium unter Leitung des Rennsportunternehmens Prodrive. Das Aston-Martin Stammwerk Newport Pagnell wurde geschlossen und teilweise abgerissen. Die Aston Martins werden seitdem ausschließlich in Gaydon und in Graz von Magna Steyr produziert. Mit dem neuen V8 Vantage N420 bringt Aston Martin eine Leichtbauversion auf den Markt. Das vom Motorsport inspirierte Modell wird serienmäßig mit 426 PS und einem 4,7 Liter-Motor ausgestattet. Der Einsatz von Kohlefasern an Spoilern und Schwellern spart einiges an Gewicht ein. Das üblicherweise optional zu erwerbende Sportpaket ist in diesem V8 Vantage in Serie enthalten. Mit dieser Neuerung bringt Aston Martin das vom Hersteller gewohnte Rennsport-Feeling in seine Baureihe zurück.
Alfa Romeo
Sunday, March 13th, 2011Alfa Romeo war bis zum Jahre 1986 ein eigenständiger Automobil-Hersteller. Mit dem Übergang in den Fiat-Konzern wurde Alfa Romeo neben Lancia zum Designer für die gehobenen Ansprüche der Käufer. Dank einer eigenständigen Designabteilung bringt Alfa immer wieder markante Fahrzeuge mit einem außergewöhnlichen Design auf den Markt. War zunächst Mailand der Firmensitz, befindet sich die heutige Alfa Romeo Automobiles S.p.A. in der italienischen Autometropole Turin. Alfa Romeo entstand bereits 1906 und war zunächst eine Niederlassung eines französischen Unternehmens. Drei Jahre nach Firmengründung übernahmen Investoren aus der Region die Aktienmehrheit und gründeten ein eigenes Automobilwerk mit eigenen Automobilen. Erster Konstrukteur Alfas wurde Giuseppe Merosi, der von Bianchi zu Alfa Romeo wechselte. Der Kurzname Alfa entsprang der Firmenbezeichnung Societá Anonima Lombardo Fabbrica Automobil. Nach dem zweiten Weltkrieg brachte Alfa mit den Modellen Giulietta und Giulia die ersten in Serie produzierten Fahrzeuge für den Alltagsgebrauch auf den Markt. Die Rennerfolge des Modells Giulia machten danach Alfa Romeo als Hersteller hochwertiger Sportwagen weltberühmt. Mit Rundum-Scheibenbremsen, einem Fünfgang-Getriebe und obenliegenden Nockenwellen wurde Alfa zum Vorreiter der gesamten Branche. Erst Jahre später zogen die Automobilhersteller, beispielsweise BMW, in ihren Entwicklungen nach und übernahmen die Innovationen aus dem Hause Alfa Romeo. In den 70er Jahren tat sich Alfa mit der Konstruktion des Alfasud keinen großen Gefallen. In Süditalien hergestellt, führte der Alfasud den Konzern in die tiefroten Zahlen. Er war nicht nur der erste Wagen der Italiener mit Frontantrieb, sondern war auch überaus anfällig für heftigsten Rostbefall. Die schlechten Erfahrungen mit dem Alfasud führten zu einer erheblichen Gefährdung der Existenz des Namens Alfa Romeo und die italienische Regierung sah sich zum Handeln gezwungen. Das seit 1933 verstaatlichte Unternehmen Alfa Romeo wurde in die Hände des privaten FIAT-Konzerns übergeben. Die schlimmsten Mängel der Alfas wurden zunächst mit Fiat-Teilen behoben und die Produktion und die Verwaltung wurden komplett nach Turin verlegt. Die Modellpalette wurde überarbeitet und mit dem Alfa Giulietta, dem Alfa 159, oder dem Alfa Spider konnte an die Erfolge früherer Zeiten angeknüpft werden. Der Spider wurde 2006 sogar als Cabriolet des Jahres ausgezeichnet. Das markanteste Erkennungszeichen der Fahrzeuge aus dem Hause Alfa Romeo ist das Wappen mit dem Logo der Stadt und des Herzogtums Mailand. Der extravagante Kühlergrill entstand bereits in den 30er Jahren und prägt bis heute das Erscheinungsbild von Alfa Romeo. Auch die Fangemeinde der Alfa Romeos führt eine eigene Bezeichnung. Angelehnt an den Ferrari-Fan, den Ferraristi, nennt sich der Alfa-Fan Alfista, in der Mehrzahl Alfisti.
Renault
Tuesday, August 17th, 2010Wissenswertes über den französischen Automobilhersteller Renault
Renault ist ein französischer Automobilhersteller. Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich heute im französischen Ort Boulogne-Billancourt.
Im Jahr 2008 sorgten rund 130.000 Mitarbeiter für einen Unternehmensumsatz von rund 38 Milliarden Euro.
Im Zuge der strategischen Allianz zwischen Renault und Nissan zum Ende des vergangenen Jahrtausends, ist Renault-Nissan zu einem der größten Automobilkonzerne der Welt geworden.
Wodurch ist die Beliebtheit von Renault in Deutschland zu erklären?
Auf dem deutschen Automobilmarkt ist Renault mit fast sechs Prozent vertreten und damit eine der am stärksten vertretenen ausländischen Automobilmarken. Die enorme Beliebtheit der Modelle aus dem Hause Renault lässt sich sicherlich auf die Tatsache zurückführen, dass sich die Automobile vom Hersteller Renault durch ein verbraucherfreundliches Verhältnis aus Preis und Leistung auszeichnen. Fahrzeuge von Renault stehen im Ruf, besonders hochwertig und verlässlich zu sein. Dieser gute Ruf hat sich im Laufe der Jahre manifestiert und ist sicherlich einer der Gründe für die große Beliebtheit des Konzerns innerhalb und außerhalb Frankreichs.
Die Modellpalette von Renault deckt im Grunde sämtliche gängigen Autotypen ab. Familien werden im Angebot von Renault somit ebenso fündig werden wie kinderlose Pärchen und Singles.
Als besonders innovativ in der Modellpalette von Renault ist der Hochdachkombi Kangoo zu bezeichnen. Im Bereich der Mittelklasse ist hingegen der Laguna das Zugpferd von Renault. Der Laguna befindet sich aktuell in der dritten Ausgabe.
Die Ursprünge von Renault – Eine glorreiche Vergangenheit
Offiziell wurde das Unternehmen im Jahre 1899 von Louis Renault in Frankreich gegründet. Inoffiziell gilt jedoch der Weihnachtsabend des Vorjahres als Geburtsstunde des Konzerns. Damals erhielt der Gründer des Automobilherstellers – Louis Renault – das Angebot, 12 Fahrzeuge zu produzieren. Zur Jahrhundertwende stieg die Nachfrage an Automobilen sprunghaft an. Renault ist somit als einer der vielen Pioniere des Automarktes zu bezeichnen.
Das Unternehmen wurde bis zum Jahr 1944 von Louis Renault geführt, bis dieser starb. Neben der Unternehmensführung arbeitete Louis Renault bis zu seinem Tod auch als Techniker in seinem Unternehmen mit. Hierauf gehen verschiedene Patente zurück, welche den Automobilsektor bis heute beeinflussen und bereichern. Neben der Einführung des Sicherheitsgurtes war Louis Renault auch für die serienmäßige Produktion von Trommelbremsen, der Kardanwelle, den einschraubbaren Zündkerzen sowie dem ersten Turbolader verantwortlich.
Es ist daher nicht schwer nachzuvollziehen, weshalb Louis Renault auch posthum bis zum heutigen Tage in Frankreich verehrt wird und dort den Status eines Nationalhelden genießt. Er ist damit mit Carl Benz zu vergleichen, der die Automobilfahrt in Deutschland entscheidend beeinflussen konnte.
Opel
Tuesday, August 17th, 2010Zahlen, Daten und Fakten rund um Opel
Die Adam Opel GmbH ist ein bekannter deutscher Hersteller von Automobilen mit Sitz in Rüsselsheim. Weitere Werke von Opel in Deutschland bestehen in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. Seit dem Börsengang im Jahr 1929 ist Opel dem US-Amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM) zugehörig.
Im Jahr 2009 konnte Opel mehr als 25.000 Mitarbeiter weltweit zählen. Dies machte das Unternehmen zu einem der größten Automobilkonzerne in Deutschland. Und die aktuellen Automobil-Testberichte zeigen, dass Opel es verstanden hat, Qualität und Werterhaltung zu stärken.
Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2007 mehr als 15,5 Milliarden Euro.
Die Anfänge von Opel lagen jedoch nicht in der Herstellung von Automobilen, sondern Nähmaschinen. Dies war über Jahre hinweg eine einträgliche Einnahmequelle für Opel, die zudem bis zum Jahr 1940 Fahrräder produzierten. Durch die fortschreitende Verbreitung des Automobils konzentrierte sich Opel nach dem zweiten Weltkrieg jedoch vollständig auf die Produktion von Autos, die überwiegend für den Mittelstand in Deutschland konzipiert wurden. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf Verbraucherfreundlichkeit und Tauglichkeit als Alltags- und Familienauto.
Wissenswertes rund um den Automobilhersteller Opel
Im Allgemeinen ist Opel in Deutschland als Hersteller von Automobilen im Mittelklassesegment bekannt. Das Unternehmen kann auf eine bewegte Vergangenheit voller Höhen und Tiefen zurückblicken. Dies bestätigen die Absatz- und Umsatzzahlen des Konzerns im Vergleich der letzten Jahrzehnte. Auch viele Querelen rund um die (mögliche) Schließung verschiedener Produktionsstandorte in Deutschland haben Opel immer wieder ins öffentliche Gespräch gebracht.
Bis heute unvergessen sind Modelle aus dem Hause Opel, die sich über Jahrzehnte auf dem Automobilmarkt etablieren konnten und als Auto für den Durchschnittsverbraucher angeboten wurden. Mit dieser Unternehmensstrategie gelang es Opel zu einem der bekanntesten und umsatzstärksten Automobilkonzerne in Deutschland zu werden.
besonders bekannt sind nach wie vor die Opel Modelle Kadett, Rekord und der unvergessliche Opel Manta, der schnell den Status eines Kultobjektes inne hatte und eine ganze Generation an Autofans zu begeistern wusste. Bis heute sprechen Automobilfreunde von der „Manta-Generation“, wenn es um den Mittelklasse-Sportwagen aus dem Hause Opel geht. Manta Fahren galt Mitte der 1990er Jahre als Lebenseinstellung. Selten kam es vor, dass ein Automodell das ganze Land derart in Atem halten und polarisieren konnte, wie es beim Opel Manta lange Zeit der Fall gewesen ist.
Ein wahrer Dauerbrenner aus dem Hause Opel ist der Kleinwagen Opel Corsa. Dieser ist bereits seit 1982 fest im Produktsortiment von Opel verankert und unterlag im Laufe der Jahre natürlich optischen und leistungstechnischen Verbesserungen und Modifikationen. Das Grundmodell und die Form des Corsa sind jedoch seit 1982 erhalten geblieben.
Porsche
Tuesday, August 17th, 2010Porsche – Dieser Begriff steht für emotionale und fesselnde deutsche Sportwagenkunst, für Fahrzeuge, die als Zeichen für ein erfolgreiches Leben gelten und von fast jedem Kind bewundert werden. Und wer mal in die Schwackeliste schaut wird feststellen, dass der Wertverlust bei dieser Qualitätsmarke gering ist oder anders gesagt: Wer seinen Porsche lange behält, bekommt vielleicht sogar mal richtig viel Geld dafür.
Die Geschichte von Porsche
Porsche startete Anfang des 20. Jahrhunderts als selbstständiges Konstruktionsbüro in Stuttgart und konstruierte unter anderem eines der berühmtesten Fahrzeuge, die je produziert wurden, den VW Käfer. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges – zu einer Zeit, in der kaum jemand an Sportwagen dachte – entschloss man sich bei Porsche für den mutigen Schritt, einen eigenen Sportwagen zu entwickeln und schließlich auch zu bauen. Dies war die Geburtsstunde des Porsche 356, der 1948 erschien und ein großer Erfolg wurde. Bis heute orientiert sich das Design der Porsche-Modelle an diesem Ur-Porsche. Der 356 wurde bis 1965 produziert, jedoch 1963 bereits durch den Porsche 911 abgelöst. Dieser sollte zunächst Porsche 901 heißen und wurde auch als solcher präsentiert, jedoch musste nach einem Einspruch von Peugeot die Typenbezeichnung in Porsche 911 geändert werden. Der Porsche 911 wird bis heute produziert und ist sich in seinem Design seit 1963 treu geblieben, es wurde von Generation zu Generation nur leicht modifiziert. Aber die Marke Porsche besteht nicht nur aus dem 911, sondern es gab schon immer noch weitere Modelle, angefangen beim Porsche 912, einem 911er mit dem Motor des 356, bis hin zum Porsche Panamera, dem neuesten Porsche Modell. Einen wichtigen Einfluss auf die Geschichte von Porsche hatten auch die Transaxle-Modelle, welche 1975 mit dem ersten Porsche 924 begannen und 1992 mit dem Porsche 968 endeten. Ursprünglich sollte ein Porsche mit Transaxle-Anordnung, der Porsche 928, zum Nachfolger des 11er werden, dieser Plan wurde jedoch recht schnell wieder verworfen.
Aktuelle Produktpalette
Die aktuelle Produktpalette von Porsche war noch niemals zuvor derart umfangreich: Es beginnt beim Porsche Boxster und Cayman, zwei Mittelmotor-Sportwagen, welche gewissermaßen die Einstiegsmodelle darstellen. Außerdem gibt es den Porsche Cayenne, welcher in vielerlei Hinsicht mit den üblichen Porsche-Traditionen bricht, da es der erste Geländewagen von Porsche ist. Dies ist jedoch nicht der einzige Porsche mit vier Türen, da seit 2009 auch noch der Panamera angeboten wird, eine viertürige Limousine von Porsche. Die Produktpalette wird abgerundet durch den Klassiker, den Porsche 911, welcher mittlerweile unter der internen Bezeichnung Porsche 997/II verkauft wird. Außerdem befindet sich momentan ein Supersportwagen in Entwicklung, der Porsche 918 Spyder mit Hybrid-Antrieb.
Smart
Tuesday, August 17th, 2010Die Automobilmarke Smart, bekannt für ihre charakteristischen kleinen PKWs, ist eine Marke der Daimler AG. Die Kleinstwagen richten sich an Menschen, die keine großen Strecken zu bewältigen haben und trotzdem stilvoll unterwegs sein wollen. Seine kompakten Größe und sein geringer Verbrauch waren die Tipps zum Autoverkauf: Man musste nicht lange nach Verkaufsargumenten suchen, Größe und Verbrauch sprachen für sich.
Neben dem Archetyp der Marke, dem Smart Fortwo, gibt es noch etliche weitere Modelle und Ausführungen.
Geschichte und Entwicklung der Marke
Die Geschichte des Smart beginnt in den 1980ern, als erstmals die Idee aufkam, einen Kleinstwagen unterhalb der VW Polo-Klasse zu kreieren. Zeitschriften und Hochschulen beschäftigten sich bald darauf mit der Entwicklung von konkreten Ideen.
Die Idee des Smarts wurde letztendlich aber von Nicolas G. Hayek entworfen, der gleichzeitig Gründer der Swatch-Gruppe ist. Er stellte sich ein flexibles, wandlungsfähiges, vor allem aber spritsparendes Auto vor, das zwar günstig sein, aber trotzdem stilistische Ansprüche erfüllen sollte. Im Jahre 1994 gründete Hayek das Projekt als Tochtergesellschaft von Daimler-Benz. Hayek stieg noch während der Entwicklung des Archetyps Smart Fortwo aus, damals noch als City Coupé bekannt. Im September 2002 benannte sich das Projekt schließlich um und nannte sich fortan Smart GmbH.
Im Jahre 2006 wurde die Smart GmbH wieder aufgelöst, die Mitarbeiter wurden in die DaimlerChrysler-Organisation integriert.
Die Smart-Modelle
Der Smart Fortwo ist das klassische Modell der Marke Smart. Es handelt sich um den zweisitzigen Kleinstwagen, der die charakteristische Form besitzt, für den die Marke bekannt ist. Erhältlich ist er als Coupé und als Cabrio. Als erstes entwickeltes Modell der Marke wurde er zunächst als City Coupé bezeichnet – den Namen Fortwo trägt er erst seit 2004.
Als weiteres bekanntes Modell gilt der Smart Roadster. Er ist ebenfalls zweisitzig und wurde entweder mit Stoffdach oder Hardtop ausgeliefert. Seit 2005 wird er nicht mehr produziert.
Der erste Viersitzer war der Smart Forfour. Er war ein Gemeinschaftsprojekt von Smart und Mitsubishi. Im Jahre 2004 wurde er erstmals verkauft, 2006 wurde er allerdings wieder vom Markt genommen.
Auf verschiedenen Automessen werden immer wieder neue Smart-Modelle vorgestellt, so etwa der Crosstown. Sie befinden sich entweder in Entwicklung oder sind bisher noch reine Konzeptstudien.
Einsatz des Smarts
In erster Linie richtet sich der Smart an Menschen, die zwar ein Auto brauchen, aber auch mit einem sparsamen Kleinstwagen zurechtkommen. Er eignet sich als Transportmittel für die täglichen Besorgungen und hat mittlerweile einen regelrechten Kultstatus erreicht.
Der Smart ist auch als Firmenwagen beliebt. Das hat er vor allem seinem Status zu verdanken. Er gilt als sparsam und ist trotzdem ein Wagen, der sich sehen lassen kann.
Suzuki
Tuesday, August 17th, 2010Wissenswertes über den Automobilhersteller Suzuki
Das Unternehmen Suzuki K.K ist Hersteller von Automobilen und Motorrädern aus Japan. Der Konzern ist an der japanischen Börse gelistet und zählt nach Honda zum weltweit größten Exporteur von Motorrädern.
Im Jahr 2005 beschäftigte das Unternehmen weltweit mehr als 13.500 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von mehr als 19,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaften konnten.
Die Deutschlandzentrale von Suzuki ist in Bensheim beheimatet.
Ursprünglich wurde das Unternehmen Suzuki im Jahr 1909 als Hersteller von Webstühlen gegründet. Die rasch ansteigende Nachfrage an Automobilen in Asien Mitte der 1930er Jahre nahm Suzuki als Anlass, den bisher verwaisten Automobilmarkt in Asien anzukurbeln. Die ersten Modelle aus der Schmiede von Suzuki fanden daher schnell reißenden Absatz.
Der Zweite Weltkrieg beendete jedoch vorerst die Herstellung von Automobilen. Das Unternehmen konzentrierte sich mehr und mehr auf die Herstellung von Kriegsmaschinen. Durch diese Tatsache waren zahlreiche Produktionsstätten von Suzuki unmittelbar von Bombenangriffen der Kriegsgegner betroffen. Somit dauerte es einige Jahre nach Kriegsende bis die entsprechenden Produktionsanlagen wiederaufgebaut waren.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges konzentrierte sich Suzuki vorwiegend auf die Herstellung von landwirtschaftlichen Nutzmaschinen.
Im Juni 1952 konnte Suzuki das erste motorbetriebene Zweirad vorstellen. Dieses leistete ein PS und war auch in der Ausgabe ohne Motor auf dem freien Markt erhältlich. Die Fortschritte im Automobil- und Zweiradbereich waren von nun an für Suzuki nicht mehr aufzuhalten.
In den vergangenen Jahren konnte Suzuki verschiedene Modelle aus verschiedenen Leistungsklassen auf dem internationalen Automobilmarkt etablieren. Hierzu ist beispielsweise der Ignis aus der Kompaktklasse zu zählen. Auch der Verona und der Reno waren in der Kompakt- und Mittelklasse gefragte Automobile auf dem internationalen Markt.
Was ist das Besondere an Automobilen aus dem Hause Suzuki?
Suzuki zeichnet sich durch ein breites Automobilangebot im Bereich der Mittelklassewägen aus. Aus diesem Grund konnte Suzuki stets hohe Absatzzahlen vermelden. Dies traf natürlich vor allem auf den asiatischen Raum zu. Neuere Automobile von Suzuki berücksichtigen den Wunsch vieler Autofahrer nach sparsamen und zugleich leistungsstarken Automobilen mit langer Lebensdauer. Eine kompakte Größe wird – angesichts der zunehmen Parkplatzprobleme in vielen Ländern – von mehr und mehr Autofahrern präferiert. Diesen Kundenwunsch versucht das Unternehmen Suzuki mit den aktuellen Modellen zu berücksichtigen.
Generell richtet sich das Angebot von Suzuki an Singles und Pärchen, die ein verlässliches Automobil zu günstigen Preisen erwerben möchten. Die Optik der verschiedenen Automodelle spielt in diesem Bereich nur eine untergeordnete Rolle. Jedoch unterlagen die Modelle aus dem Hause Suzuki in den vergangenen Jahren immer wieder optischen Korrekturen.