Tipps zur praktischen Führerscheinprüfung

Alleine in Deutschland gibt es etwa 50-55 Millionen Autofahrer. Ihnen allen ist gleich: Sie haben den Führerschein irgendwie bestanden. Gerade für Fahrschüler, deren Prüfung so langsam näher rückt, scheint das jedoch eine fast unüberwindbare Aufgabe zu sein. Zu groß sind die Ängste und Selbstzweifel. Doch bislang hat es noch jeder geschafft. Einige Tipps können dabei helfen.

Wichtig ist es, nur gut vorbereitet die praktische Prüfung anzugehen. Was erlernt werden muss, ist Teil der Fahrstunden. Wer sich bei ihnen nicht sicher fühlt, sollte sich noch nicht zur Prüfung melden. Zwar wird der Fahrlehrer in der Regel die Anmeldung irgendwann vorschlagen. Die letzte Entscheidung darüber hat aber der Prüfling zu treffen. Nur wenn er sich richtig vorbereitet, kann er das Wagnis angehen.

In den letzten Tagen und Stunden vor der entscheidenden Fahrt wächst meist die Anspannung und innere Unruhe. Wer ohne nicht auskommt, kann bereits vorab sein Gemüt mit Baldrian oder Johanniskraut etwas kühlen. Auch Zerstreuung ist ein gutes Mittel, die Nervosität zu überbrücken. Ein fesselndes Buch oder ein spannender Film lenken den Prüfling von seinen meist ungerechtfertigten Sorgen ab. Hilfreich ist es zudem, sich die eigenen guten Fahrten erneut ins Gedächtnis zu holen.

Hat die Prüfung begonnen, so ist es wichtig, das Erlernte abzurufen. Auf jegliche Routine sollte verzichtet werden. Der Blick in den Spiegel, den viele Fahrer gerade mal aus dem Augenwinkel bewerkstelligen, muss für den Prüfer klar und eindeutig zu erkennen sein. Ebenfalls sind die Lage des Gurtes, die Position des Sitzes oder ähnliche Einstellungen lieber einmal zu viel statt zu wenig zu überprüfen. Auch wenn es unnütz erscheinen sollte.

Während der Fahrt ist es ebenso entscheidend, sich nicht von den Fehlern anderer Verkehrsteilnehmer beeinflussen zu lassen. Besonders geübte Fahrer halten die Straßenverkehrsordnung nicht immer wortgenau ein. Orientiert sich der Fahrschüler an ihnen, begeht er vielleicht selbst einen unentschuldbaren Regelverstoß. Auch ist der Prüfer nicht an einer rasanten oder kunstvollen Fahrt interessiert. Er will nicht beeindruckt werden. Vielmehr möchte er sehen, dass der Prüfling reif genug für den Straßenverkehr ist.

Der wichtigste Rat ist es, Fehler zu akzeptieren. Jeder begeht sie und sie sind auch in der Prüfung in einem gewissen Rahmen gestattet. Es bringt nichts, nach dem erstbesten Malheur die Flinte ins Korn zu werfen und die Fahrt unkonzentriert fortzusetzen. Welche Fehler entscheidend sind, bestimmt der Prüfer. Erst wenn er die Fahrt abbricht, ist Schluss. Solange das nicht geschieht, sollte der Fahrer alles für ein erfolgreiches Ergebnis tun.