Neuer Privatwagen zu teuer? Fotoposter davon tut’s auch.

September 1st, 2010

Wir sind heute so weit gekommen, dass Autos ein offiziell anerkanntes Statussymbol sind. Wer den größten Wagen hat, der hat auch das Geld, eine Familie zu ernähren. Dass das so ist, weiß jeder und es macht auch keinen Sinn, dies zu bestreiten. Denn ein imposantes Privatfahrzeug kann schon einmal 50.000€ kosten und dass dies nicht jeder hat, ist klar. Die meisten allerdings müssen sich mit Fotopostern von ihren Lieblings-PKWs begnügen, denn die wenigsten sind in der finanziellen Lage, dass sie einfach mal ein paar Monatsgehälter für ein neues Fahrzeug raushauen können. Aber ein gut gedrucktes und gefertigtes Fotoposter ist doch auch ganz hübsch, oder nicht? Und wenn ein Fotoposter einmal kaputt geht, kostet die Reparatur nicht direkt 5000€.

Denn man sollte immer im Gedächtnis gehalten, dass die neuen, teuren PKWs keinen wirklichen Nutzen haben. Sie dienen primär als Statussymbol, denn von A nach B kommt man auch mit einem alten Opel.

Renault

August 17th, 2010

Wissenswertes über den französischen Automobilhersteller Renault

Renault ist ein französischer Automobilhersteller. Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich heute im französischen Ort Boulogne-Billancourt.
Im Jahr 2008 sorgten rund 130.000 Mitarbeiter für einen Unternehmensumsatz von rund 38 Milliarden Euro.

Im Zuge der strategischen Allianz zwischen Renault und Nissan zum Ende des vergangenen Jahrtausends, ist Renault-Nissan zu einem der größten Automobilkonzerne der Welt geworden.

Wodurch ist die Beliebtheit von Renault in Deutschland zu erklären?

Auf dem deutschen Automobilmarkt ist Renault mit fast sechs Prozent vertreten und damit eine der am stärksten vertretenen ausländischen Automobilmarken. Die enorme Beliebtheit der Modelle aus dem Hause Renault lässt sich sicherlich auf die Tatsache zurückführen, dass sich die Automobile vom Hersteller Renault durch ein verbraucherfreundliches Verhältnis aus Preis und Leistung auszeichnen. Fahrzeuge von Renault stehen im Ruf, besonders hochwertig und verlässlich zu sein. Dieser gute Ruf hat sich im Laufe der Jahre manifestiert und ist sicherlich einer der Gründe für die große Beliebtheit des Konzerns innerhalb und außerhalb Frankreichs.

Die Modellpalette von Renault deckt im Grunde sämtliche gängigen Autotypen ab. Familien werden im Angebot von Renault somit ebenso fündig werden wie kinderlose Pärchen und Singles.
Als besonders innovativ in der Modellpalette von Renault ist der Hochdachkombi Kangoo zu bezeichnen. Im Bereich der Mittelklasse ist hingegen der Laguna das Zugpferd von Renault. Der Laguna befindet sich aktuell in der dritten Ausgabe.

Die Ursprünge von Renault – Eine glorreiche Vergangenheit

Offiziell wurde das Unternehmen im Jahre 1899 von Louis Renault in Frankreich gegründet. Inoffiziell gilt jedoch der Weihnachtsabend des Vorjahres als Geburtsstunde des Konzerns. Damals erhielt der Gründer des Automobilherstellers – Louis Renault – das Angebot, 12 Fahrzeuge zu produzieren. Zur Jahrhundertwende stieg die Nachfrage an Automobilen sprunghaft an. Renault ist somit als einer der vielen Pioniere des Automarktes zu bezeichnen.
Das Unternehmen wurde bis zum Jahr 1944 von Louis Renault geführt, bis dieser starb. Neben der Unternehmensführung arbeitete Louis Renault bis zu seinem Tod auch als Techniker in seinem Unternehmen mit. Hierauf gehen verschiedene Patente zurück, welche den Automobilsektor bis heute beeinflussen und bereichern. Neben der Einführung des Sicherheitsgurtes war Louis Renault auch für die serienmäßige Produktion von Trommelbremsen, der Kardanwelle, den einschraubbaren Zündkerzen sowie dem ersten Turbolader verantwortlich.
Es ist daher nicht schwer nachzuvollziehen, weshalb Louis Renault auch posthum bis zum heutigen Tage in Frankreich verehrt wird und dort den Status eines Nationalhelden genießt. Er ist damit mit Carl Benz zu vergleichen, der die Automobilfahrt in Deutschland entscheidend beeinflussen konnte.

Opel

August 17th, 2010

Zahlen, Daten und Fakten rund um Opel

Die Adam Opel GmbH ist ein bekannter deutscher Hersteller von Automobilen mit Sitz in Rüsselsheim. Weitere Werke von Opel in Deutschland bestehen in Bochum, Kaiserslautern und Eisenach. Seit dem Börsengang im Jahr 1929 ist Opel dem US-Amerikanischen Automobilkonzern General Motors (GM) zugehörig.

Im Jahr 2009 konnte Opel mehr als 25.000 Mitarbeiter weltweit zählen. Dies machte das Unternehmen zu einem der größten Automobilkonzerne in Deutschland. Und die aktuellen Automobil-Testberichte zeigen, dass Opel es verstanden hat, Qualität und Werterhaltung zu stärken.
Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2007 mehr als 15,5 Milliarden Euro.

Die Anfänge von Opel lagen jedoch nicht in der Herstellung von Automobilen, sondern Nähmaschinen. Dies war über Jahre hinweg eine einträgliche Einnahmequelle für Opel, die zudem bis zum Jahr 1940 Fahrräder produzierten. Durch die fortschreitende Verbreitung des Automobils konzentrierte sich Opel nach dem zweiten Weltkrieg jedoch vollständig auf die Produktion von Autos, die überwiegend für den Mittelstand in Deutschland konzipiert wurden. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf Verbraucherfreundlichkeit und Tauglichkeit als Alltags- und Familienauto.

Wissenswertes rund um den Automobilhersteller Opel

Im Allgemeinen ist Opel in Deutschland als Hersteller von Automobilen im Mittelklassesegment bekannt. Das Unternehmen kann auf eine bewegte Vergangenheit voller Höhen und Tiefen zurückblicken. Dies bestätigen die Absatz- und Umsatzzahlen des Konzerns im Vergleich der letzten Jahrzehnte. Auch viele Querelen rund um die (mögliche) Schließung verschiedener Produktionsstandorte in Deutschland haben Opel immer wieder ins öffentliche Gespräch gebracht.

Bis heute unvergessen sind Modelle aus dem Hause Opel, die sich über Jahrzehnte auf dem Automobilmarkt etablieren konnten und als Auto für den Durchschnittsverbraucher angeboten wurden. Mit dieser Unternehmensstrategie gelang es Opel zu einem der bekanntesten und umsatzstärksten Automobilkonzerne in Deutschland zu werden.
besonders bekannt sind nach wie vor die Opel Modelle Kadett, Rekord und der unvergessliche Opel Manta, der schnell den Status eines Kultobjektes inne hatte und eine ganze Generation an Autofans zu begeistern wusste. Bis heute sprechen Automobilfreunde von der „Manta-Generation“, wenn es um den Mittelklasse-Sportwagen aus dem Hause Opel geht. Manta Fahren galt Mitte der 1990er Jahre als Lebenseinstellung. Selten kam es vor, dass ein Automodell das ganze Land derart in Atem halten und polarisieren konnte, wie es beim Opel Manta lange Zeit der Fall gewesen ist.

Ein wahrer Dauerbrenner aus dem Hause Opel ist der Kleinwagen Opel Corsa. Dieser ist bereits seit 1982 fest im Produktsortiment von Opel verankert und unterlag im Laufe der Jahre natürlich optischen und leistungstechnischen Verbesserungen und Modifikationen. Das Grundmodell und die Form des Corsa sind jedoch seit 1982 erhalten geblieben.

Porsche

August 17th, 2010

Porsche – Dieser Begriff steht für emotionale und fesselnde deutsche Sportwagenkunst, für Fahrzeuge, die als Zeichen für ein erfolgreiches Leben gelten und von fast jedem Kind bewundert werden. Und wer mal in die Schwackeliste schaut wird feststellen, dass der Wertverlust bei dieser Qualitätsmarke gering ist oder anders gesagt: Wer seinen Porsche lange behält, bekommt vielleicht sogar mal richtig viel Geld dafür.

Die Geschichte von Porsche

Porsche startete Anfang des 20. Jahrhunderts als selbstständiges Konstruktionsbüro in Stuttgart und konstruierte unter anderem eines der berühmtesten Fahrzeuge, die je produziert wurden, den VW Käfer. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges – zu einer Zeit, in der kaum jemand an Sportwagen dachte – entschloss man sich bei Porsche für den mutigen Schritt, einen eigenen Sportwagen zu entwickeln und schließlich auch zu bauen. Dies war die Geburtsstunde des Porsche 356, der 1948 erschien und ein großer Erfolg wurde. Bis heute orientiert sich das Design der Porsche-Modelle an diesem Ur-Porsche. Der 356 wurde bis 1965 produziert, jedoch 1963 bereits durch den Porsche 911 abgelöst. Dieser sollte zunächst Porsche 901 heißen und wurde auch als solcher präsentiert, jedoch musste nach einem Einspruch von Peugeot die Typenbezeichnung in Porsche 911 geändert werden. Der Porsche 911 wird bis heute produziert und ist sich in seinem Design seit 1963 treu geblieben, es wurde von Generation zu Generation nur leicht modifiziert. Aber die Marke Porsche besteht nicht nur aus dem 911, sondern es gab schon immer noch weitere Modelle, angefangen beim Porsche 912, einem 911er mit dem Motor des 356, bis hin zum Porsche Panamera, dem neuesten Porsche Modell. Einen wichtigen Einfluss auf die Geschichte von Porsche hatten auch die Transaxle-Modelle, welche 1975 mit dem ersten Porsche 924 begannen und 1992 mit dem Porsche 968 endeten. Ursprünglich sollte ein Porsche mit Transaxle-Anordnung, der Porsche 928, zum Nachfolger des 11er werden, dieser Plan wurde jedoch recht schnell wieder verworfen.

Aktuelle Produktpalette

Die aktuelle Produktpalette von Porsche war noch niemals zuvor derart umfangreich: Es beginnt beim Porsche Boxster und Cayman, zwei Mittelmotor-Sportwagen, welche gewissermaßen die Einstiegsmodelle darstellen. Außerdem gibt es den Porsche Cayenne, welcher in vielerlei Hinsicht mit den üblichen Porsche-Traditionen bricht, da es der erste Geländewagen von Porsche ist. Dies ist jedoch nicht der einzige Porsche mit vier Türen, da seit 2009 auch noch der Panamera angeboten wird, eine viertürige Limousine von Porsche. Die Produktpalette wird abgerundet durch den Klassiker, den Porsche 911, welcher mittlerweile unter der internen Bezeichnung Porsche 997/II verkauft wird. Außerdem befindet sich momentan ein Supersportwagen in Entwicklung, der Porsche 918 Spyder mit Hybrid-Antrieb.

Gilera

August 17th, 2010

Gilera ist in Italien einer der ältesten Motorradhersteller.

Geschichtlich liegt die Entstehung der Firma in den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts. So lag die erste Entwicklung von Giuseppe Gilera, die VT 317, im Jahr 1909. Dieses Modell war mit einen von ihm selbst entwickelten Einzylindermotor, welcher 7 PS hatte, versehen. Eingesetzt war das Ganze damals noch einen Fahrrad ähnlichen Rahmen. Der so neu entwickelte Maschinentypus wurde in der Folgezeit sehr häufig für Rennveranstaltungen benutzt.
Während Gilera in den folgenden Jahren mit dem Ausbau der Fabriken in Mailand zu kämpfen hatte, verpasste er die Entwicklung des Vierzyliders vollkommen. Jedoch schlug er 1934 zu und kaufte die von CNA entwickelten Motorradprojekte. Der an diesen Projekten beteiligte Piero Taruffi sattelte mit diesen ebenfalls zu Gilera um. Und bekam so die Möglichkeit weiterhin unter sehr viel professionelleren Bedingungen an den Projekten zu arbeiten. Auf diese Weise erhielten Fahrwerk, Motor und Getriebe weitere Verbesserungen. Ergebnis war die Rondine, welche von 1935 bis 1937 den Geschwindigkeitsrekord von 244 km/h hielt. Allerdings wurde diese Entwicklung zu diesem Zeitpunkt vorerst durch den Zweiten Weltkrieg gestoppt.
Aber auch in den Nachkriegsjahren dominierten die 500er Vierzylinder die Königsklasse. Es kam jedoch zu einem Verbot der Ladersysteme und so kam es zu einer vollkommenen Neuentwicklung. Diese gelang außerordentlich gut, so dass Gilera in den kommenden Jahren sechs von sieben GP Weltmeistertitel einfahren konnte. Später wurde diese Vierzylinder-Technologie von MV Agusta erworben und gelang mit dieser Firma endlich zu absoluten Weltruhm.

Erst in den kommenden 80er Jahren wurde Gilera durch Piaggio neu zum Leben erweckt. Eingeläutet wurde dieser Neubeginn mit Erschaffung eines innovativen Einzylindermotors, welcher Vierventiltechnik und Wasserkühlung besaß. Zudem verfügte er als einziger Serienzylinder dieser Zeit über einen Zylinderkopf, welcher mit zwei Nockenwellen ausgestattet war. Woraufhin eine 350 cm³ Motorversion fertiggestellt wurde. Dieser Motor fand als erstes beim Bau der Enduro Dakota 350 seine Verwendung. Folgende Versionen fanden mit 560 cm³ Verwendung beim Bau der RC 600 Enduros.

Für die Wiederauflage der bekannten Saturno kann der aus Japan stammenden Handelsgesellschaft C. Itoh & Co. Verdankt werden. Diese wollte ihren Kunden ein spezielles Motorrad aus europäischer Herstellung anbieten. An der Entwicklung dieses Modells war vor allem Sandro Colombo beteiligt. Er war in den 50er Jahren in der Rennabteilung von Gilera als Chefingenieur tätig. Das Modell wurde jedoch zu Beginn ausschließlich für Japan gebaut. Allerdings lediglich mit Hubraum von 350 cm³, da in Japan eine Hubraumbeschränkung von 400 cm³ existiert. Nach einiger Zeit war die Saturno jedoch auch auf den Markt in Europa erhältlich. Es wurde hierfür aber mit einem leistungsstärkeren 500-cm³-Motor versehen.
Überdies baute Gilera als erste Firma die Funbikes in Serie. Heute allerdings werden vor allem Kleinkrafträder und Roller unter diesem Namen verkauft.

Harley Davidson

August 17th, 2010

Auf der Wunschliste beim Motorrad-Kauf steht ein Name ganz oben: Harley Davidson!

Harley Davidson ist eine wahre Ikone der Motorradlandschaft. Das Unternehmen wurde dabei bereits 1903 gegründet und expandierte von da an, abgesehen von einer Krise, konstant. Heute zeichnet sich das Unternehmen Harley Davidson, unter der Leitung von Keith E. Wandell, durch einen Jahresumsatz von circa 5,6 Milliarden US $ und eine Mitarbeiterschaft von nahezu 10.000 aus. Den früheren Grundprinzipien ist das Unternehmen trotz dieser Expansion treu geblieben. So wird sich auch heutzutage produktionstechnisch ausschließlich auf Motorräder und Motorradzubehör spezialisiert. Jedoch nimmt in den letzten Jahren auch das Angebot seitens Finanzdienstleistungen durch Harley Davidson zu, weshalb neben der Produktion auch Dienstleistungen eine wichtig werdende Stütze dieses Unternehmens sind. Doch wie verliefen überhaupt die Anfangsjahre und welche Bauarten machten die Harley Davidson Reihe zu der Legende, die sie heute ist?

Angefangen hat das Ganze in einer kleinen Halle in Milwaukee, in welcher die drei Harley Brüder Anfang des 20.Jahrhunderts an den ersten eigenen Motorrädern bastelten. In den Folgejahren beschlossen die Brüder daraufhin, ein eigenes Unternehmen zu gründen, das als die fünfälteste Motorradmarke der Welt in die Geschichte eingehen sollte. Bereits während der Gründungsjahre setzte Harley Davidson Prinzipien, welchen das Unternehmen bis heute treu geblieben ist. So sollten vor allem einfache und robuste Motorräder gebaut werden, die eine hohe Alltagstauglichkeit aufweisen. Bei den ersten Maschinen handelte es sich um Einzylinder, die das Hinterrad direkt über einen Riemen antrieben. Dieses System wurde im Laufe der Jahrzehnte natürlich überarbeitet. So kam im zweiten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts der erste V2 Motor zum Einsatz und der sogenannte Knucklehead Motor in den 1930ern. Auch in den Folgejahrzehnten blieb die Harley Davidson die Definition eines starken und zuverlässigen Motorrads. Jedoch sollte es in den 70ern zu einer Krise kommen, die als das sogenannte AMF Debakel in die Geschichte eingehen sollte. Während dieser Zeit weitete sich die Konkurrenz auf dem europäischen und asiatischen Markt aus. Des Weiteren wich die Unternehmensleitung ein Stück weit von klassischen Modellen ab und probierte sich in anderen Motorradvarianten, welche weder eine positive Resonanz erzeugten noch in das Bild der Marke passten. Aber auch der Gang an die Börse, der zunächst gewinnversprechend war, erwies sich als ein riskantes Unternehmen, bei welchem der Familie Davidson nur knapp die Sicherung der Aktienmehrheit gelang. All diese Konfliktfelder konnten erst in den 80er Jahren bekämpft werden. So kam es beispielsweise zu neuen Marketingstrategien, einer Rückbesinnung der Produktpalette auf alte Werte und der Modernisierung der Produktionsstätten und Vertriebswege. So gelang Harley Davidson wieder ein sicherer Stand in der Motorradlandschaft, wobei heutzutage auf die fünf Baureihen Sportster, Dyna, Softail, VRSC und Touring gesetzt wird.

Piaggio

August 17th, 2010

Piaggio, ein Hersteller von zwei- bis vierrädrigen Gefährten mit Unternehmenssitz in Pontedera in Italien, ist vor allem bekannt geworden durch die Vespa. Aber auch das Rollermobil, Ape, und der kleine Transporter, Porter, stammen aus dem von Rinaldo Piaggio im Jahr 1884 gegründeten Unternehmen, das heute einen Jahresumsatz von über 1,5 Milliarden Euro hat und sein Zugpferd, die Vespa, nun neuerdings auch in China beliebt machen will. Aprilia, Laverda, Derbi, Moto Guzzi und Gilera gehören ebenfalls seit einiger Zeit zum Konzern. Und das Tochterunternehmen, Piaggio Aero Industries, hat sich seit dem ersten Weltkrieg bereits auf den Bau von Flugzeugen spezialisiert.

Weil das Familienunternehmen sich erst dem Schiff- und dann dem Eisenbahnwagenbau gewidmet hatte sowie später auch eben der Luftfahrt, konnte Piaggio vor allem während des Ersten Weltkrieges viel Geld machen. Während des Zweiten Weltkrieges und nachdem Enrice Piaggio das Unternehmen seines Vaters übernommen hatte, spezialisierte der sich aber auf den Bau von Transportmitteln für die Straße; und zwar kleine Transportmittel für Jedermann. Und daraus entstand am Ende die Idee für die Vespa, die 1946 vorgestellt wurde. Dieser kleine Motorroller stand für Mobilität, Innovation und Design aufgrund der selbsttragenden Karosserie. Die Vespa wurde schnell zum beliebten Fahrzeug in Italien. Und noch heute ist der Roller ein begehrtes Kultobjekt. Aber nicht nur die Vespa, denn nur zwei Jahre später folgte die Ape, ein dreirädriger Kleintransporter, der ebenfalls bereits Kultstatus besitzt unter den Liebhabern. Außerdem folgten 1957 die Vespa 400; ein Kleinwagen, dessen Produktion aber schon 1961 wieder eingestellt wurde, und der Porter in verschiedenen Bauformen, den Piaggio seit 2002 unter eigenem Namen baut, von 1992 bis 2002 aber unter dem Namen Hijet für Daihatsu gebaut wurde.

Noch immer ist Piaggio Marktführer in Europa auf dem Gebiet des Rollerbaus. Und obwohl die Vespa zwischenzeitlich zu wünschen übrig ließ, was Umweltverträglichkeit und auch das Design anging, ist der Roller nach Modernisierungen noch immer unangefochten die Nummer Eins, wenn es um Beliebtheit und Fahrspaß geht. Fahrspaß und vor allem auch Sicherheit garantiert Piaggio seit 2006 auch mit dem sogenannten MP3; einem dreirädrigem Roller mit einem Rad hinten und zwei Rädern vorne. Wieder waren die Idee und das Design von Piaggio also revolutionär, wie einst bei der Vespa, die auch heute noch gebaut wird und immer wieder mit neuen Modellen besticht. Und auch die Ape punktet mit dem neuen Designkonzept von 2008 wieder vermehrt bei den Fahr- und Transportfreunden.

Smart

August 17th, 2010

Die Automobilmarke Smart, bekannt für ihre charakteristischen kleinen PKWs, ist eine Marke der Daimler AG. Die Kleinstwagen richten sich an Menschen, die keine großen Strecken zu bewältigen haben und trotzdem stilvoll unterwegs sein wollen. Seine kompakten Größe und sein geringer Verbrauch waren die Tipps zum Autoverkauf: Man musste nicht lange nach Verkaufsargumenten suchen, Größe und Verbrauch sprachen für sich.

Neben dem Archetyp der Marke, dem Smart Fortwo, gibt es noch etliche weitere Modelle und Ausführungen.

Geschichte und Entwicklung der Marke
Die Geschichte des Smart beginnt in den 1980ern, als erstmals die Idee aufkam, einen Kleinstwagen unterhalb der VW Polo-Klasse zu kreieren. Zeitschriften und Hochschulen beschäftigten sich bald darauf mit der Entwicklung von konkreten Ideen.
Die Idee des Smarts wurde letztendlich aber von Nicolas G. Hayek entworfen, der gleichzeitig Gründer der Swatch-Gruppe ist. Er stellte sich ein flexibles, wandlungsfähiges, vor allem aber spritsparendes Auto vor, das zwar günstig sein, aber trotzdem stilistische Ansprüche erfüllen sollte. Im Jahre 1994 gründete Hayek das Projekt als Tochtergesellschaft von Daimler-Benz. Hayek stieg noch während der Entwicklung des Archetyps Smart Fortwo aus, damals noch als City Coupé bekannt. Im September 2002 benannte sich das Projekt schließlich um und nannte sich fortan Smart GmbH.
Im Jahre 2006 wurde die Smart GmbH wieder aufgelöst, die Mitarbeiter wurden in die DaimlerChrysler-Organisation integriert.

Die Smart-Modelle
Der Smart Fortwo ist das klassische Modell der Marke Smart. Es handelt sich um den zweisitzigen Kleinstwagen, der die charakteristische Form besitzt, für den die Marke bekannt ist. Erhältlich ist er als Coupé und als Cabrio. Als erstes entwickeltes Modell der Marke wurde er zunächst als City Coupé bezeichnet – den Namen Fortwo trägt er erst seit 2004.
Als weiteres bekanntes Modell gilt der Smart Roadster. Er ist ebenfalls zweisitzig und wurde entweder mit Stoffdach oder Hardtop ausgeliefert. Seit 2005 wird er nicht mehr produziert.
Der erste Viersitzer war der Smart Forfour. Er war ein Gemeinschaftsprojekt von Smart und Mitsubishi. Im Jahre 2004 wurde er erstmals verkauft, 2006 wurde er allerdings wieder vom Markt genommen.
Auf verschiedenen Automessen werden immer wieder neue Smart-Modelle vorgestellt, so etwa der Crosstown. Sie befinden sich entweder in Entwicklung oder sind bisher noch reine Konzeptstudien.

Einsatz des Smarts
In erster Linie richtet sich der Smart an Menschen, die zwar ein Auto brauchen, aber auch mit einem sparsamen Kleinstwagen zurechtkommen. Er eignet sich als Transportmittel für die täglichen Besorgungen und hat mittlerweile einen regelrechten Kultstatus erreicht.
Der Smart ist auch als Firmenwagen beliebt. Das hat er vor allem seinem Status zu verdanken. Er gilt als sparsam und ist trotzdem ein Wagen, der sich sehen lassen kann.

Suzuki

August 17th, 2010

Wissenswertes über den Automobilhersteller Suzuki

Das Unternehmen Suzuki K.K ist Hersteller von Automobilen und Motorrädern aus Japan. Der Konzern ist an der japanischen Börse gelistet und zählt nach Honda zum weltweit größten Exporteur von Motorrädern.
Im Jahr 2005 beschäftigte das Unternehmen weltweit mehr als 13.500 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von mehr als 19,7 Milliarden US-Dollar erwirtschaften konnten.

Die Deutschlandzentrale von Suzuki ist in Bensheim beheimatet.

Ursprünglich wurde das Unternehmen Suzuki im Jahr 1909 als Hersteller von Webstühlen gegründet. Die rasch ansteigende Nachfrage an Automobilen in Asien Mitte der 1930er Jahre nahm Suzuki als Anlass, den bisher verwaisten Automobilmarkt in Asien anzukurbeln. Die ersten Modelle aus der Schmiede von Suzuki fanden daher schnell reißenden Absatz.
Der Zweite Weltkrieg beendete jedoch vorerst die Herstellung von Automobilen. Das Unternehmen konzentrierte sich mehr und mehr auf die Herstellung von Kriegsmaschinen. Durch diese Tatsache waren zahlreiche Produktionsstätten von Suzuki unmittelbar von Bombenangriffen der Kriegsgegner betroffen. Somit dauerte es einige Jahre nach Kriegsende bis die entsprechenden Produktionsanlagen wiederaufgebaut waren.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges konzentrierte sich Suzuki vorwiegend auf die Herstellung von landwirtschaftlichen Nutzmaschinen.

Im Juni 1952 konnte Suzuki das erste motorbetriebene Zweirad vorstellen. Dieses leistete ein PS und war auch in der Ausgabe ohne Motor auf dem freien Markt erhältlich. Die Fortschritte im Automobil- und Zweiradbereich waren von nun an für Suzuki nicht mehr aufzuhalten.

In den vergangenen Jahren konnte Suzuki verschiedene Modelle aus verschiedenen Leistungsklassen auf dem internationalen Automobilmarkt etablieren. Hierzu ist beispielsweise der Ignis aus der Kompaktklasse zu zählen. Auch der Verona und der Reno waren in der Kompakt- und Mittelklasse gefragte Automobile auf dem internationalen Markt.

Was ist das Besondere an Automobilen aus dem Hause Suzuki?

Suzuki zeichnet sich durch ein breites Automobilangebot im Bereich der Mittelklassewägen aus. Aus diesem Grund konnte Suzuki stets hohe Absatzzahlen vermelden. Dies traf natürlich vor allem auf den asiatischen Raum zu. Neuere Automobile von Suzuki berücksichtigen den Wunsch vieler Autofahrer nach sparsamen und zugleich leistungsstarken Automobilen mit langer Lebensdauer. Eine kompakte Größe wird – angesichts der zunehmen Parkplatzprobleme in vielen Ländern – von mehr und mehr Autofahrern präferiert. Diesen Kundenwunsch versucht das Unternehmen Suzuki mit den aktuellen Modellen zu berücksichtigen.

Generell richtet sich das Angebot von Suzuki an Singles und Pärchen, die ein verlässliches Automobil zu günstigen Preisen erwerben möchten. Die Optik der verschiedenen Automodelle spielt in diesem Bereich nur eine untergeordnete Rolle. Jedoch unterlagen die Modelle aus dem Hause Suzuki in den vergangenen Jahren immer wieder optischen Korrekturen.

Toyota

August 17th, 2010

Toyota ist der größte Automobilhersteller der Welt und hat seinen Sitz in der gleichnamigen japanischen Stadt. Wer in den vergangenen Jahren in die Auto-Ratgeber schaute, sah Toyota meist ganz vorne in Punkto Qualität und Kundenzufriendenheit.
Die Anfänge des Weltunternehmens, das mittlerweile über 522 Tochterunternehmen verfügt, reichen bis ins frühe 20. Jahrhundert zurück: Kiichirō Toyoda, Sohn eines armen Zimmermanns aus der Region um Nagoya (Japan), hatte gemeinsam mit seinem Vater Sakichi Toyoda 1924 eine automatisierte Webmaschine konstruiert. Im Rahmen der Entwicklung der Toyoda Automatic Loom wurde mit Jidōka erstmals ein Prinzip des späteren Toyota-Produktionssystems genutzt: Effizienz.
Als in den 20er Jahren die Bedeutung der Automobile stetit anstieg, reiste Kiichirō Toyoda nach Großbritannien, um die Rechte an den Webmaschinen an die Firma Platt Brothers zu verkaufen und mit dem Erlös eine Produktionsstätte für Automobile aufzubauen. Wenig später, 1935 liefen schließlich das erste Kfz-Modell Toyota A1 sowie der GG Truck vom Band, 1936 folgte das Automodell AA. Im Folgejahr, 1937, wurde die Automobilabteilung zu dem eigenständigen Unternehmen Toyota Motor Corporation.
Nachdem Toyota während des Pazifikkrieges ausschließlich Lastwagen für das japanische Militär produziert hatte, begann die mit dem SA 1947 wieder die kommerzielle Produktion. Es folgten weitere Kleinst- und Kleinwagen, Autos der Kompakt-, Mittel- und Oberen Mittelklasse sowie Coupés, Sportwagen, Geländewagen, Vans und Nutzfahrzeuge.
In den 60er Jahren begann der Automobilkonzern, dessen Logo drei miteinander verbundene Ellipsen zieren, auch außerhalb Japans zu produzieren: Ab 1967 in der Schweiz und drei Jahre später in Deutschland, wo sich mittlerweile die Toyota Deutschland GmbH in Köln-Marsdorf befindet. Heute unterhält das Unternehmen Toyota neben seinem Stammwerk in der japanischen Stadt Toyota (Aichi) elf weitere Werke im Heimatland sowie 51 in 26 Ländern der Welt, darunter neben Deutschland und der Schweiz Frankreich, China, Großbritannien, Russland, Südafrika und die USA.
Neueste in Europa erhältliche Modelle aus dem Hause Toyota sind bei den Kleinstwagen der Toyota iQ, in der Kompaktklasse der Auris und bei den Pickups der Urban Cruiser. Der Kleinwagen Etios, welcher für den indischen Markt konstruiert wurde, soll Ende 2010 vorgestellt werden.
Neben der Entwicklung und Produktion eigener Fahrzeuge unter dem Namen Toyota fungiert das Unternehmen auch als Mutterkonzern für die Fahrzeugproduzenten Lexus, Daihatsu und Scion sowie den Lastkraftwagen-und Bushersteller Hino Motors.
Doch nicht nur Kraftfahrzeughersteller sind Teil der Toyota-Gruppe. Mit der Aichi Steel Corporation gehören dem Weltkonzern auch ein Stahlerzeuger und mit der KDDI Ltd. ein Telekommunikationsanbieter an. Das sind nur zwei Beispiele aus der schier unendlichen Palette der Toyota-Tochterunternehmen.
Sportaffinität zeigt Toyota bei der Produktion und dem Tuning von Fahrzeugen für Motorsport und als Sponsor für den Weltfußballverband FIFA.